Der bekannte Gründer und Erstbetreiber des zwischen 2011 und 2013 existierenden Online-Schwarzmarkts „Silk Road“ spricht davon, dass sich der Bitcoin-Preis kurzfristig nach unten bewegen wird. Es könnte sich daher um eine Parallele handeln, die mit dem langen Zyklus der vergangenen Jahre verglichen wird. Während diesem Zyklus ging die bekannteste Kryptowährung durch mehrere Wellen der Volatilität und hatte grosse Auf- und Abschwünge. Letztendlich wird sich seiner Meinung nach Bitcoin wieder erholen und noch höhere Werte als zuvor erreichen.

Der langfristige Zyklus und die Auswirkungen auf den Wert

Sieht man sich die vergangenen Marktdaten bis in das Jahr 2011 an, so behauptet Ross Ulbricht, dass Bitcoin im eigentlichen nur zwei wichtige Zyklen durchlaufen hat. Der erste Zyklus reichte von 2011 bis 2017 und durchlief verschiedene Wellen, dieser endete als Bitcoin sein Allzeithoch von knapp 20’000 US-Dollar erreichte. Laut seinen Aussagen befindet sich Bitcoin nun im zweiten Zyklus was dem Jahr 2014 entspricht, während dieser Zeit fiel Bitcoin sehr stark und war über eine Periode von zwei Jahren rückläufig.

Aufgrund dessen behauptet Ulbricht, dass der Abwärtstrend in dem sich Bitcoin gerade befindet, bis zum nächsten Jahr anhalten könnte. Der Preis könnte ein sehr niedriges Niveau erreichen und vielleicht sogar unter die 3’000-Dollar-Marke fallen, bevor es dann wieder aufwärts geht. Während dieser Phase kann und wird wieder enorme Angst unter den Anlegern und Bitcoin-Enthusiasten entstehen. Diese Phase wird allerdings wieder eine optimale Kaufgelegenheit darstellen, vergleichbar mit der Zeit von vergangenen Tiefständen.

Die langfristige Zukunft von Bitcoin sieht er daher sehr optimistisch, der Rebound nach dem Ende der Abwärtsphase wird zu neuen Höchstständen führen, laut Ulbricht. Wie in allen Abwärtsphasen wird es viel Mut und Geduld erfordern, die Belohnungen des dritten Zyklus werden es jedoch wert sein.

Bei der Analyse werden externe Marktfaktoren ausgeschlossen

Es gibt natürlich viele technische Analysen die dazu verwendet werden, um die künftigen Marktbewegungen von Bitcoin vorherzusagen. Der Beitrag und die Meinung von Ulbricht ist gewissermassen sehr interessant, jedoch auch etwas zentriert.
Im besonderen ist zu erwähnen, dass im Gegensatz zu anderen etablierten Märkten (wie dem Rohstoffmarkt), täglich neue Investoren in den Krypto-Markt investieren und weiteres Geld in den Markt pumpen. Dieses Wachstum beruht auf der Tatsache, dass Bitcoin und andere digitale Währungen (sogenannte Altcoins) weiter an Popularität gewinnen und für Anleger dadurch interessant bleiben. Sobald Kryptowährungen an Akzeptanz gewinnen und eine Masseneinführung in Aussicht ist, werden Investitionen sowohl von Privatpersonen als auch von grossen Unternehmen und Grossinvestoren enorm zunehmen und alle bisherigen Prognose in den Schatten stellen.

Ein Auslöser dafür könnte das bevorstehende Halving von Bitcoin sein, dieses Ereignis könnte den langersehnten Investitionsschub auslösen und Bitcoin künftig noch mehr Stabilität und Liquidität verschaffen.