Durch biometrische Authentifizierungverfahren lassen sich herkömmliche Passwort- und PIN-Systeme ersetzen oder auch ergänzen (Multi-Faktor-Authentifizierung) – mit der Absicht, Zugangsverfahren komfortabler, schneller und sicherer zu gestalten.

Die biometrische Erkennung von Individuen funktioniert automatisiert über entsprechende Verfahren, die charakteristische Körpermerkmale oder messbare Verhaltensmerkmale erfassen. Die Bandbreite ist gross, als praktikabel für die biometrische Authentifizierung erweisen sich vor allem diese Merkmale:

  • Fingerprint (Fingerabdruck)
  • Handvenen (Venenerkennung über Venenmuster Handfläche, Handrücken oder Finger)
  • Voiceprint (Stimm- und Sprecherkennung)
  • Gesichtsgeometrie (Gesichtserkennung)
  • Irismuster (Auge)
  • Herzschlag (Jeder Mensch hat einen einzigartigen Herzschlag, welcher via Laser über eine Distanz vn bis zu 150 Meter gemessen werden kann)
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Die Authentifizierung erfolgt über den Vergleich der Daten der biometrisch erfassten Person mit vorhandenen und zuvor hinterlegten Referenzdaten. Bei Übereinstimmung ist die Person verifiziert und der Zugang öffnet sich

Biometrische Authentifizierungsverfahren lassen sich in zahlreichen Bereichen einsetzen, zum Beispiel für Logins oder auch Zutrittskontrolle und Türöffung und mehr. Im Finanzsektor insbesondere im Online Banking, im Mobile Payment, an Geldautomaten oder im E-Commerce.

Apple, Google, verschiedene Banken und weitere Player arbeiten bereits mit der biometrischen Authentifizierung. Die Ära der Passwörter dürfte in absehbarer Zeit zu Ende gehen oder nur noch bei der Multi-Faktor-Authentifizierung (Kombination mehrerer Verfahren) mit eine Rolle spielen.