Di. Jun 18th, 2024

Der Kölner Dom wird zu einem digitalen Kunstprojekt: Mit DOME COLOGNE NFT können jetzt Menschen auf der ganzen Welt ein Stück digitaler Kunst erwerben und gleichzeitig die Instandhaltung des Gebäudes mitsichern. Dabei wird eine riesige Fotografie des berühmten Westportals in 20 x 20 Zentimeter große Ausschnitte unterteilt, die als einzelne und einzigartige Kunstwerke (NFT) erworben werden können. DOME COLOGNE NFT ist eines der ersten Projekte weltweit, welches ein Weltkulturerbe so auf jedem Kontinent zugänglich macht und dabei hilft, dieses einmalige Gebäude zu erhalten. Denn der größte Anteil des Erlöses geht an den Zentral-Dombau-Verein zu Köln (ZDV). Das Projekt wurde von Fotograf Carsten Sander und Oliver Schillings mit ideeller Unterstützung des ZDV entwickelt.

Weltweite Vermarktung

Jedes Jahr besuchen über 6 Millionen Menschen den Kölner Dom, das UNESCO-Weltkulturerbe und Symbol für die deutsche Gotik. Er ist weltweit eines der bekanntesten Gebäude – deshalb soll auch DOME COLOGNE NFT rund um den Globus für den Dom und seinen Erhalt werben. Neben dem reinen digitalen NFT, welches über die Online-Plattform OpenSea verkauft wird, gibt es für Interessenten weitere Pakete: einen gravierten USB-Stick mit integrierten NFT, einen hochwertigen Ausdruck auf Hahnemühle Fine Art Papier im Alu-Dibond-Rahmen und eine Collector’s Box mit limitiertem Miniaturdom in DOME COLOGNE NFT Optik. Diese können über die Homepage oder im Shop des KölnTourismus erworben werden. Der Verkauf der ersten Kollektion, bei NFT Drop genannt, startet jetzt.

Auf diese Weise kann jeder Mensch ein einzigartiges digitales Symbol für die Historie und Kunst besitzen und Teil des großartigen Projektes sein. Die internationale Vermarktung erfolgt vor allem über Social Media-Kanäle – und hier werden auch Schritt für Schritt spezielle Angebote für die Community geschaffen. Dazu gehört eine einjährige ZDV-Mitgliedschaft mit Vorteilen wie einer kostenlosen Turmbesteigung.

Der Dom gehört dem Dom

Im Grundbuch der Stadt Köln steht als Besitzer des Doms – der Dom! Anfang des 19. Jahrhunderts sammelte der ZDV als bürgerlicher Verein in Deutschland alleine umgerechnet etwa 1 Milliarde Euro für die Fertigstellung des Doms auf der ganzen Welt. Einer der Väter, Sulpiz Boisserée, warb mit großformatigen Kupferstichen für diese Idee. Goethe gehörte unter anderem zu Boisserées Unterstützern. Deshalb ist der erste Drop auch nach ihm benannt. Heute trägt der ZDV etwa 60 Prozent der Kosten für die Dombauhütte. Früher mit Kupferstichen, heute mit NFT.

NFT – einzigartige digitale Kunst

Ein Non-Fungible Token ist ein „kryptografisch eindeutiges Token“. Sprich, jedes DOME COLOGNE NFT ist unteilbar und überprüfbar. Der Besitzer ist in der Blockchain eindeutig dokumentiert. Das Wiener Museum Belvedere führte letztes Jahr eine NFT-Kunst-Aktion mit dem Gemälde „Der Kuss“ von Gustav Klimt durch, das Leopold Museum (ebenfalls Wien) mit Zeichnungen von Egon Schiele.

Hier ein Dome Cologne NFT welches bei OpenSea zum Verkauf steht.
Hier ein Dome Cologne NFT welches bei OpenSea zum Verkauf steht.

Fotograf und Künstler Carsten Sander

Der Düsseldorfer Fotograf und Künstler Carsten Sander ist bekannt durch seine Projekte „HEIMAT. DEUTSCHLAND – DEINE GESICHTER“ und „FACES OF EUROPE“. Er ist ausgezeichnet mit dem Deutschen Fotobuchpreis, dem German Design Award und dem ADC-Award.

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