So. Jul 21st, 2024

Inzwischen muss Geld nicht mehr zwangsläufig physisch sein, denn nun ist auch das digitale Geld auf dem Vormarsch. Zwar galten Kryptowährungen über einen langen Zeitraum eher als Gedankenexperiment, die das Potenzial haben, den Finanzmarkt auf eine neue Stufe der Digitalisierung zu bringen. Im Fokus steht hierbei aber eher der Investmentbereich.

Dass sich eine reale Möglichkeit entwickelt, dass sich Kryptos auch als Zahlungsmittel etablieren, ist ein eher zögerlicher Fortschritt. Doch am Markt zeigen sich hier deutliche Entwicklungen, wie zum Beispiel die Ethereum Casinos in der Schweiz, bei denen mit dem beliebten Krypto gespielt werden kann. Zunächst gab es wirklich nur einzelne Vorstöße hinsichtlich der Zahlungsakzeptanz, doch inzwischen hat sich daraus ein beachtlicher Markt entwickelt.

Bezahlen mit Kryptowährung nimmt immer mehr Fahrt auf

So ist die Kryptowährung als Zahlungsmittel auch für private Verbraucher interessant geworden. Langfristig werden die Coins und Tokens traditionelle Zahlungsmittel nicht ersetzen können, aber gerade im Bereich E-Commerce sind Bitcoin und Co. durchaus denkbar. Es wird aber deutlicher, dass Kryptowährungen für den Finanzmarkt der Zukunft mehr sein werden als ein reines Anlageobjekt. Ständig steigt nämlich die Zahl der Anbieter, die die Kryptos als alternatives Zahlungsmittel akzeptieren. In diesem Bereich gehören vor allem die Online-Casinos zu den noch recht neuen Akteuren am Markt.

Gerade der Gaming-Markt boomt recht extrem und hier werden vielfach die Optionen geboten, in den Online-Casinos mit den Kryptos Ein- und Auszahlungen zu tätigen. Hierbei entscheidet der jeweilige Anbieter natürlich selbst, welche Tokens er unterstützt. Zudem zeigt sich die gesamte Gaming-Branche dem zukunftsweisenden Zahlungsmittel gegenüber sehr offen.

Die E-Sports-Plattform ReadyRaider

Auf dieser Plattform sind die Kryptowährungen schon jetzt eines der Hauptzahlungsmittel für namhafte Spiele. Dazu zählt beispielsweise World of Warcraft (WoW). Zudem sollen League of Legends und Call of Duty bald folgen. Mit der Integration der Kryptowährung in den Zahlungsprozess soll der Schutz sensibler Nutzerdaten garantiert werden. Anlässlich der schnelleren Integration dieser Bezahlmethode bietet die Plattform ReadyRaider neue Serviceangebote. Dazu zählen beispielsweise Abonnements, die Teilnahme an Turnieren, Tipping oder der Erwerb von Ingame-Gegenständen.

Auch andere Branchen zeigen vermehrt Interesse an den Kryptos

Nicht nur in der Gaming-Branche finden Kryptowährungen als Zahlungsmittel immer stärkere Beachtung. Der Zahlungsdienstleister PayPal akzeptiert zum Beispiel in den USA Zahlungen mit Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash und Litecoin. Hier ist es den Kunden möglich, eine digitale Paypal-Geldbörse (Wallet) zu nutzen. Die Zahlungsein- und -ausgänge werden wie gewohnt verwaltet. Hier äußerste sich der Vorstandschef Dan Schulman dahingehend, dass nun erstmals die Kunden Kryptowährungen so nahtlos wie eine Kreditkarte oder eine Debitkarte mithilfe ihrer Paypal-Wallet verwenden könnten. Weiter gab er bekannt, dass die Zahlungsoption mit Kryptowährung bei allen 29 Millionen Händlern, die mit PayPal kooperieren, verfügbar sein soll.

eBay gab ebenfalls bekannt, dass man auch dort auf der Suche nach alternativen Zahlungsmöglichkeiten sei und aus diesem Grund auch Kryptowährungen prüfen wolle. Systeme wie Apple Pay und Google Pay wurden bereits auf der Plattform etabliert. Nun ist es denkbar, dass das Etablieren von Kryptos der nächste Schritt sein könnte.

Es gibt viele Anbieter, die die Krypto als Zahlungsmittel etablieren

Auch Airbnb, der Unterkunftsvermittler, hat inzwischen die eigene Plattform für die Krypto Zahlungen geöffnet. Urlauber sollen in Kooperation mit der Bitcoin-Zahlungsapp Fold die verschiedenen Services rund um ihre Reise auch mit Tokens bezahlen können. Schon 2020 hat das Unternehmen mit Ermäßigungen und Wertgutscheinen geworben, um das neue Zahlungsmittel zu etablieren.

Bereits im Jahr 2017 ist der Gigant der Food-Branche, Burger King, in die Zahlung mit Kryptowährung eingestiegen. In Deutschland gab es diese Option aber erst ab 2019.

Ständig kommen neue Anbieter hinzu, die nun dafür sorgen, dass der Einstieg in das Thema auch für Privatkunden interessanter wird. Grundsätzlich muss aber jeder, der in der Zukunft gern mit Kryptos bezahlen möchte, für die technischen Voraussetzungen sorgen.

Das sind die technischen Voraussetzungen

Jeder Verbraucher, der entweder mit Kryptowährungen bezahlen oder auch handeln möchte, benötigt zunächst eine virtuelle Geldbörse, das sogenannte Wallet. Mit Hilfe dieses Wallets werden die Tokens der Kryptowährung erworben und gehandelt. Ebenso werden die Zahlungsvorgänge direkt über das Wallet durchgeführt. Die Nutzer setzen für die individuelle Verwaltung ihrer Kryptowährung genannte „Hot Wallets“ und „Cold Wallets“ ein.

Hot Wallets basieren auf einer Software und sind mit dem Internet verbunden. Entweder gibt es sie als Desktop-Version, als App auf dem Smartphone oder als Konto bei einer Börse. Bei den Cold Wallets handelt es sich um ein physisches Speichermedium. Das können entweder spezielle USB-Sticks oder es kann sich auch ebenso um ein einfaches Blatt Papier handeln. Da die Cold Wallets entweder gar nicht oder nur kurz an den PC angeschlossen sind, gelten sie als ganz besonders sicher. Die Hot Wallets wiederum trumpfen mit ihrer schnellen Verwendung und Verfügbarkeit.

Gibt es bald Kryptowährungen als Massenzahlungsmittel?

Es zeigt sich mehr und mehr, dass die Kryptowährungen als Zahlungsmittel eine immer breitere Akzeptanz finden. Allerdings wird die Anwendung von Kryptowährungen als Massenzahlungsmittel derzeit von vielen Finanzexperten als eher kritisch angesehen.

Vermutlich könnte die noch begrenzte Anzahl an Transaktionen pro Sekunde eher problematisch sein. Derzeit stellt sich die Situation noch so dar, dass die aktuellen Blockchains lediglich ungefähr 10 bis 15 Transaktionen pro Sekunde erlauben. Diese Kapazität ist vor allem für eine Kooperation mit dem Zahlungsgiganten PayPal auf jeden Fall zu wenig und würde an die Grenzen des Akzeptablen stoßen. Des Weiteren kommt erschwerend hinzu, dass derzeit die Transaktionen mit

Kryptowährungen aktuell noch mit vergleichsweise hohen Gebühren verbunden sind. Das wiederum sorgt dafür, dass die Zahlungen für Verbraucher teurer und weniger attraktiv werden.
Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Detail ist die Tatsache, dass vor allem die enormen Schwankungen in der Kursentwicklung von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert