Mo. Dez 5th, 2022

Die Mining-Industrie hat so viele Probleme, dass sie inzwischen als schwer angeschlagen gilt. Standorte werden geschlossen, die Unternehmen suchen nach frischem Kapital. Die Handelsplattform Binance hilft daher mit einer Kreditfinanzierung von 500 Millionen US-Dollar aus.

Binance ist die grösste Bitcoin-Börse der Welt und wer dort noch kein Account hat, erstellt am besten einen Account genau dann, wenn Bitcoin nicht in allen Medien ist und die Support-Abteilungen die Anmeldung schnell und zügig verifizieren.

Schwere Zeiten für Bitcoin-Miner

Die Mining-Industrie sieht sich derzeit in schwerem Wetter. Neben dem knallharten Wettbewerb setzt ihr der Preisverfall der Hauptkryptowährung Bitcoin zu. Neuerdings kommen die steigenden Energiepreise an bestimmten Standorten hinzu, welche die Margen schmälern. Auch die interne Konstruktion von Bitcoin & Co. macht das Mining schwieriger, denn die Difficulty und die Hashrate steigen wie von vornherein geplant weiter an. Diejenigen Miner, die eher schlecht gewirtschaftet haben, kämpfen nun mit erheblichen Problemen. Allerdings stehen ihnen scheinbar durchaus profitable Unternehmen gegenüber, die das Geschäft ausbauen können. Sie könnten nun das Wettrüsten mit besserer Hardware für sich entscheiden, wenn sie auch noch an ihrem Standort den Strom zu günstigeren Preisen beziehen können.

500 Millionen US-Dollar von Binance

Die sehr gut aufgestellte Handelsplattform Binance offeriert nun grossen Playern der Industrie Kredite über ihren hauseigenen Mining-Pool, die einen Gesamtumfang von 500 Millionen US-Dollar erreichen können. Sie sollen als Reserve dienen, wenn eine der Mining-Firmen in Existenznöte geraten sollte. Dass diese Kredite erwünscht sind, zeigt sich daran, dass sich die betroffenen Unternehmen auch an anderen Stellen um eine Kapitalbeschaffung per Kredit bemühen. Andernfalls verkaufen sie durchaus auch Anteile. Teilweise gibt es schon Meldungen zu Zahlungsschwierigkeiten einzelner Beteiligter. Höhere Wellen schlug der Fall des Mining-Pools Poolin, der zu den grössten der Welt gehört und durch eine ernsthafte Liquiditätskrise zeitweise die Auszahlungen einstellen musste.

Keine selbstlose Hilfe von Binance

Natürlich ist die Hilfe von Binance nicht selbstlos, im Gegenteil: Das Unternehmen verlangt Zinsen zwischen 5 und 10 % für die Überbrückungshilfen. Es hatte übrigens nicht alleine diese Idee. Auch die Mining-Legende Jihan Wu will über seine Firma Bitdeer Technologies Hilfen bereitstellen, deren Gesamtumfang allerdings mit 50 Millionen US-Dollar kleiner ausfällt. Der Milliardär will aber zusätzlich von Investoren bis zu 200 Millionen Dollar einsammeln. Diese sollen jedoch nicht als Kredit vergeben werden, sondern dienen dem Kauf von Assets bzw. Unternehmensanteilen.

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