So. Nov 27th, 2022

Michael Saylor prophezeit Bitcoin-Preis in Höhe von 500.000 Dollar – dagegen malt CoinShares für 2022 ein dunkles Bild. Trotzdem, genau jetzt könnte ein ziemlich guter Zeitpunkt sein, um etwas Bitcoin zu kaufen. Aber nun mal der Reihe nach. Wie kommt Michael Saylor auf einen derart hohen Bitcoin-Preis?

Wenn man dem BTC-Optimisten Michael Saylor glauben darf, ist der Boden für den Bitcoin erreicht und wir dürfen uns in den kommenden Jahren auf bis zu 500.000 Dollar pro Bitcoin freuen. Für die nächsten 4 Jahre sagt Michael Saylor in einem Interview voraus, dass der Bitcoin mit Sicherheit wieder auf über 60.000 Dollar steigen wird.

Langfristig soll der Bitcoin das Gold als „nicht-souveräne“ Wertanlage ersetzen, was ihm wohl gelingen wird, weil die Marke um 20.000 Dollar einen tragfähigen Boden bildet. Und Michael Saylor ist mit dieser Prognose nicht alleine. Auch Mike Novogratz und Bobby Lee prognostizieren einen derart hohen Bitcoin-Preis.

CoinShares dagegen hat einen deutlich eingetrübteren Blick auf den Bitcoin. CoinShares bezweifelt in einem kürzlich veröffentlichten Bericht, dass sie im aktuellen Jahr noch keinen merkbaren Aufwärtstrend sehen. Diese Behauptung wird durch den US-Dollar-Index (DXY) belegt. Dieser stellt den US-Dollar mit sechs anderen Währungen in Relation. Bitcoin hat traditionell gesehen eine hohe negative Korrelation mit dem DXY: Steigt der Wert des Dollars, sinkt der Wert des Bitcoins und vice versa.

Man müsse zwar berücksichtigen, dass der DXY aktuell überbewertet ist, so CoinShares, dennoch könne er sich angesichts der aktuellen Wirtschaftslage weiter steigern. In Verbindung mit den schwachen Wirtschaftszahlen aus den USA ist CoinShares der Meinung, dass der Höhepunkt des DXY erst noch bevorsteht. Der anhaltende Höhenflug des US-Dollars und die damit einhergehende Korrelation mit dem Bitcoin, hindert den Bitcoin noch an einem Ausbruch nach oben. Vorerst müssen sich Krypto-Fans damit zufrieden geben, dass der Bitcoin-Preis nicht noch weiter in den Keller rauscht.

Erst am 22. September ist er mit etwas über 18.400 Euro auf ein neues Allzeittief gefallen, was teilweise zu blankem Entsetzen bei Krypto-Anlegern führte. Der starke Dollar kommt aufgrund des schwachen Euros zustande, der allein am 20. September um 4 Prozent im Vergleich zum US-Dollar nachgegeben hat. Mit 0,96 US-Dollar befindet sich der Euro auf einem Tiefpunkt wie vor 19 Jahren zuletzt.

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