Do. Okt 21st, 2021

Kryptowährungen sind heutzutage in aller Munde und einem grossen Teil der Schweizer ein Begriff. Was früher in erster Linie den technisch Versierten und sogenannten „Early Adopters“ etwas bedeutet hat, hat mit dem Fortschritt der Digitalisierung zunehmend auch im Alltag der Normalverbraucher Einzug gehalten. Während die Kryptowährungen – allem voran Bitcoin – stetig Schlagzeilen schreiben und neue Rekordwerte erreichen, erfahren nicht nur immer mehr Menschen weltweit von den digitalen Währungen, sondern viele erkennen ihren Nutzen und ihr immenses Potenzial.

Das zeigt sich nun unter anderem darin, dass Bitcoin und Co. stetig mehr als Zahlungsmittel am POS angeboten werden. Damit treten die digitalen Währungen zunehmend neben den altbekannten Zahlungsmethoden wie der Kreditkarte, Twint etc. auf, während immer mehr Unternehmen auf den Zug aufspringen und Kryptowährungen zur Zahlung von Produkten und Dienstleistungen akzeptieren. Vom Essen im Restaurant, über die Buchung einer Reise bis hin zu Steuern und Versicherungsprämien kann man bereits allerlei Dinge mit den digitalen Währungen bezahlen. Erreichen Kryptowährungen mit diesen anhaltenden Trends schon bald als Zahlungsmittel den Mainstream?

Immer mehr Akzeptanzstellen für digitale Währungen

Zwar kann bisher nicht davon gesprochen werden, dass Kryptowährungen tatsächlich bereits im Mainstream angelangt sind, doch es lassen sich eindeutige Trends in diese Richtung erkennen. An einer steigenden Anzahl an Akzeptanzstellen können Verbraucher nun mit den digitalen Währungen bezahlen. Und zwar nicht nur bei jungen Tech-Unternehmen und innovativen Start-ups, sondern sogar bei der Versicherung und bei Ämtern.

Seit 2016 kann man bereits in der Stadt Zug für lokale

Dienstleistungen mit Bitcoin bezahlen. Nun können Menschen in Zermatt sogar mit Bitcoin und Ether die Gemeindesteuer begleichen. Auch der Kanton Zug ist nun diesem Zeichen gefolgt und ermöglicht es seit diesem Jahr, Steuern von bis zu 100’000 Schweizer Franken mit Kryptowährungen zu bezahlen. Ein klares Zeichen der Innovation hat nun auch AXA als erste Allbranchenversicherung der Schweiz gesetzt, die es Kunden seit April ermöglicht, Rechnungen mit Bitcoin zu begleichen. Auch der schweizerische Krankenversicherer Atupri ist aufgesprungen und bietet Prämienzahlungen über Bitcoin und Ether an.
Dass bereits Versicherer und Ämter die Zahlung mit den digitalen Währungen ermöglichen, ist ein eindeutiges Zeichen für die immer grössere Verbreitung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Genau das zeigt nun auch die neue Zahlungsoption «WL Crypto Payments» von Zahlungsdienstleister Worldline und Kryptowährung-Dienstleister Bitcoin Suisse. Mit dieser neuen digitalen Zahlungsmethode kann nun bei über 85’000 Händlern in der Schweiz mit Bitcoin und Ether bezahlt werden. Allen Händlern, die bereits den Zahlungsdienst von Worldline verwenden, ist es nun auch möglich, Kunden die Zahlung mit den digitalen Währungen anzubieten. Um das Volatilitätsrisiko zu reduzieren, werden die Coins umgehend nach der Bestätigung in Schweizer Franken umgerechnet, sodass sich weder Käufer noch Händler aufgrund von Kursschwankungen sorgen müssen.

Kryptowährungen als digitale Zahlungslösung online

Besonders zeigt sich der Aufwärtstrend der Akzeptanzstellen von Kryptowährungen im Internet. Immer mehr Online-Händler setzen bereits auf die digitalen Währungen und ermöglichen es Online-Nutzern, mit Bitcoin und Co. zu bezahlen. Vom Kleiderkauf über die Online-Unterhaltung bis hin zur Reisebuchung ist die Bezahlung mit Kryptowährungen im Netz bereits weit verbreitet. Vorreiter auf diesem Gebiet ist unter anderem der grösste Online-Marktplatz der Schweiz, Digitec-Galaxus, der bereits seit 2019 Zahlungen ab 200 Schweizer Franken mit Kryptowährungen ermöglicht, darunter Bitcoin, Ether, XRP und Litecoin, aber auch Stablecoins. Digitec-Galaxus arbeitet hierzu mit Datatrans und Coinify zusammen.

Auch für Unterhaltung im Netz können Verbraucher bereits mit den digitalen Währungen bezahlen. So bieten bereits einige Spieleplattformen Kryptowährungszahlungen an. Im Zuge dessen haben sich eine Vielzahl an Bitcoin Online Casinos im Netz etabliert, die es Spielern ermöglichen, mit Bitcoin Einzahlungen zu tätigen, um Casinospiele wie Spielautomaten online zu spielen. Um die besten Anbieter zu finden, haben Experten sogar bereits die besten Bitcoin Online Casinos untersucht und bewertet. Damit hat sich der Trend der digitalen Währungen als Zahlungsmittel sogar im klassischen Bereich der Casinospiele durchgesetzt.

Dass sich dieser Trend abzeichnet, lässt sich unter anderem darauf zurückführen, dass sich sowohl Schweizer als auch internationale Verbraucher im heutigen digitalen Zeitalter zunehmend alternative Zahlungsoptionen wünschen – und das sowohl online als auch an der Kasse. Sie haben unterschiedliche Bedürfnisse und wollen über Ländergrenzen hinweg Zahlungen tätigen, was durch Kryptowährungen erleichtert wird. Dies lässt sich auch an der steigenden Beliebtheit digitaler Zahlungsmethoden wie Twint, PayPal und Apple Pay erkennen. Erst kürzlich ist PayPal selbst auf den Kryptowährungszug aufgesprungen, was weiterhin den Trend der digitalen Währungen zum Mainstream hin unterstreicht.

Noch kann zwar nicht davon die Rede sein, dass Kryptowährungen im Mainstream angekommen sind, doch eins lässt sich eindeutig erkennen: Der Trend zeigt zweifelsohne in die Richtung, während Bitcoin, Ether und Co. an immer mehr Stellen zu Zahlungszwecken akzeptiert werden.

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