So. Sep 19th, 2021

Covid hat die Zahlungsgewohnheiten der Menschen erheblich verändert. Wie eine Studie zeigt, zahlen die meisten Schweizer dennoch weiterhin mit Bargeld.

Swiss Payment Monitor

Die Studie “Swiss Payment Monitor” wurde von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Universität St. Gallen durchgeführt. Sie behandelt die Zahlungsgewohnheiten der Schweizer im jeweils vergangenen Jahr. Die nun veröffentlichte Studie erscheint erstmals halbjährlich und geht damit auf das Zahlungsverhalten im letzten Quartal des Jahres 2020 ein. Im Detail wurde für die Studie der Zeitraum von Ende November bis Mitte Dezember 2020 herangezogen. Teilgenommen haben 1.400 Personen zwischen 18 und 75 Jahren.

Kreditkarten immer beliebter

Wie die Studie von Swiss Payment Monitor ergeben hat, gehört die Kreditkarte zum umsatzstärksten Zahlungsmittel in der Schweiz. Ganze 24 Prozent der Ausgaben werden mit den kleinen Plastikkarten getätigt. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es noch einige Prozentpunkte weniger. Damit hat die Kreditkarte in Sachen Umsatz erstmals auch die Debitkarte überholt. Laut ZHAW-Experte Marcel Stadelmann ist dies vor allem auf die Zunahme von Online-Käufen zurückzuführen. Die Kreditkarte produziert zwar die größten Umsätze, am häufigsten verwendet wird jedoch nach wie vor das Bargeld.

Bargeld bei Anzahl der Transaktionen vorn

Bei den Umsätzen ist das Bargeld mit 13 Prozent aller Umsätze auf dem vierten Platz. Davor befinden sich neben der Kreditkarte auch die Rechnung und die Debitkarte. Den Spitzenplatz hat das Bargeld jedoch bei der Anzahl der Transaktionen inne, wo man inzwischen 32 Prozent verzeichnen kann. Knapp dahinter ist die Debitkarte mit 31 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Bargeldgebrauch jedoch um rund 13 Prozentpunkte nachgelassen. Auch beim Umsatz ging es im Vergleich zu 2019 deutlich nach unten. Das zeigt: Die bargeldlose Zahlung wird immer beliebter. Unabhängig von der Transaktionsgröße begleichen immer mehr Schweizer ihre Rechnung ohne Fiat-Geld. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend künftig fortsetzen wird.

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