Italien hat die Obergrenze von Bargeldzahlungen am 1. Juli von 3’000 Euro auf 2’000 Euro gesenkt. Über diese Grenze hinaus darf man in Italien nur bargeldlos mit Bankomatkarte, Kreditkarte, Scheck oder Banküberweisung zahlen. Bei Verstössen droht eine Strafe, welche sich im Raum zwischen 2’000 und 50’000 Euro bewegt.

Ab 2022 maximal 1’000 Euro

Ab Anfang 2022 soll die Grenze für Bargeld-Zahlungen weiter auf 1’000 Euro abgesenkt werden. Die Einschränkung soll der Schattenwirtschaft das Wasser abgraben und so die Steuerhinterziehung erschweren. Gegen diese Bargeldgrenze ist jedoch eine scharfe Offensive im Gange.

„In dieser Krisenzeit Bargeld-Zahlungen Schranken zu setzen, ist verrückt“

so der Oppositionschef Matteo Salvini in den Süditiroler Nachrichten.

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