Sa. Jun 25th, 2022

Jedenfalls behauptet der auf der BTC-e-Handelsplattform bekannte Twitter User FONTASE, er könne die Kurse von Kryptowährungen manipulieren. Und tatsächlich, einige Cryptocoinwährungen haben in ihrem Kurs einige sehr merkwürdige Piks.

Ob allerdings wirklich der User Fontase mit seinen 5000 Followern einen solchen Hype auslösen konnte, und durch ebendiesen Hype den Kurs beeinflussen vermochte, das ist noch nicht bewiesen. Ich bezweifle, dass es ihm gelingt, den Kurs des Bitcoins alleine durch seine Aufrufe zu beeinflussen. Zuviel Kaptial steckt im Bitcoin. Bei den anderen, kleineren Cryptocoins könnte es schon eher machbar sein. Hier seine Erklärung in Grafiken wie seine sogenannten „Bumps“ funktionieren:

 

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Jedenfalls läuft es immer nach demselben Schema ab: Er kündigt auf Twitter einen sogenannten „Pump“ an.. und die Leute kaufen. Sobald er zum „Dump“ aufruft, steigen alle aus und verdienen so. Nur die „Dummen“ rsp. Noobs, die Leute die ihm halt nicht folgen oder den Pump nicht als solchen erkennen fallen herein.

fantos_twitter

Ist eine derartige Manipulation überhaupt legal? Und als ob das nicht genug wäre, bieter der Gute auch noch ein Abonnement an. Zahlt man ihm einen Betrag von 190 BTC, umgerechnet also ca. 100’000 Euro, wird man 24 Stunden vorher über die sogenannten Pumps informiert.

Das Ganze riecht streng nach Betrug. Aber es ist interessant zu sehen, was sich die Leute alles so für Konstrukte ausdenken, wenn es um (virtuelles) Geld geht.

 

 

By Christian Mäder

Publisher and Founder >> Christian Mäder auf LinkedIn

One thought on “Wird der Bitcoinkurs manipuliert?”
  1. […] Nein. Dies meint zumindest Julian Hosp in einem Youtube Video. Julian Hosp ist in der Szene als ICO-Experte und Gründer von TenX bekannt. Der Schlag sei alleine auf die Firma Wave Crest in Gibraltar beschränkt. Wobei Julian anmerkt, dass alleine bei TenX mehr als 200’000 Kunden betroffen sein sollen. Der Vorteil von TenX: Diese Firma hat vor kurzem die Bankenlizenz erhalten und kann in naher Zukunft nun eigene Debitkarten herausgeben. Diese Aktion war in jedem Fall ein Schlag gegen die Firma Wave Crest in Gibraltar. Die Crypto-Debitkarten hattten zwar ein Branding des Herausgebers wie bsp. XAPO oder eben TenX, aber sie alle waren Teil des Wave Crest Netzwerkes, welches Visa gestern auf einen Schlag deaktiviet hat. Es gibt nur ganz wenige Karten die nicht betroffen seien, bsp. die Debitkarten der US-Kunden von Bitpay oder Karten, die ausschliesslich zur Salärzahlung genutzt und registriert waren. Aber warum erfolgt dieser Angriff so plötzlich an einem Freitagmorgen und dann noch ohne Vorwarnung? Eine Vermutung liegt auf der Hand und die Szene munkelt, VISA habe damit den Bitcoinkurs massivst manipuliert. […]

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