Di. Jul 16th, 2024

Die französische Bank Société Générale sieht die Aussichten für einen höheren Goldpreis gut. Denn die Inflation bleibt aufgrund der Pläne der Fed, den Straffungszyklus zu beenden, hartnäckig. Ein Preis von 2’000 US-Dollar je Unze Gold sei zu erwarten. Zwar geht die Gesamtinflation zurück, doch die Kerninflation verharrt auf hohem Niveau. Für Ende 2024 prognostiziert die französische Bank einen Preis für das Edelmetall von 2’200 US-Dollar je Feinunze. Schließlich wird es immer mehr in das Bewusstsein rücken, dass es wohl noch lange nicht gelingen wird, die Kerninflation auf zwei Prozent zu reduzieren.

„Der Markt passt seine künftigen Inflationserwartungen an die makroökonomischen Nachrichten an. Darüber hinaus sehen wir in unserem erwarteten Szenario einer Abschwächung der US-Zinsen eine Abschwächung des US-Dollar – ein zusätzlicher bullischer Treiber, der Gold zusammen mit anderen auf US-Dollar lautenden Vermögenswerten Auftrieb geben sollte“

so die Analysten.

Auch wenn der Weg steinig sein sollte, man denke nur an die derzeit niedrigen Stände des weltweit größten goldgedeckten börsengehandelten Fonds, überwiegen doch die positiven Aussichten. Betrachtet man die Goldabflüsse aus den ETF-Kassen, so ergibt sich doch, dass der derzeitige Wert gut 20 Prozent über dem durchschnittlichen Wert der Jahre 2016 bis 2020 liegt. In den kommenden Wochen wird die Entwicklung des Goldpreises vom US-amerikanischen Konjunktur- und Inflationsgeschehen beherrscht werden. Denn diese Entwicklung wird die weiteren Zinsentscheidungen der Fed beeinflussen. Nichtsdestotrotz gehören Goldminenaktien in ein gut gemischtes Aktienportfolio. Da wären etwa Revival Gold oder Skeena Resources.

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