So. Nov 27th, 2022

Kryptowährungen gehören immer mehr zum Alltag dazu. Dies zeigt auch die neuste Kooperation zwischen der Krypto-Plattform „FTX“ und dem globalen Zahlungsdienstleister „Visa“. Wie Cuy Sheffield (Head of Crypto) bekannt gab, wolle man eine gemeinsame Debitkarte herausbringen, um die breite Akzeptanz von Bitcoin & Co. zu fördern. Damit folgt nun auch ein traditioneller Broker dem Trend, den die grossen Bitcoin-Börsen vorgaben. In insgesamt 40 Ländern wird man schon bald seine Einkäufe mit virtuellen Währungen tätigen können. Der Startschuss fällt in Lateinamerika und Asien. Schon 2023 folgen weitere Regionen. Interessenten können sich auf eine Warteliste setzen, um als erste in den Genuss der neuen Zahlungsmöglichkeit zu kommen.

Einfach mit Kryptowährungen einkaufen

Wer über Krypto-Guthaben auf seinem FTX Konto verfügt, wird dieses einfach mit der neuen Debitkarte verknüpfen können. Anschließend steht einer gebührenfreien Bezahlung alltäglicher Einkäufe nichts mehr im Wege. Wie FTX Chef Sam Bankman-Fried zu erklären gab, gehe es darum, die Nutzungsmöglichkeiten von Krypto zu erweitern. Schließlich seien Karten mit dem Visa-Logo bei rund 80 Millionen Händlern akzeptiert – weltweit! Ohne manuelle Währungstransfers könnten Kunden rund um die Uhr mit Kryptowährungen bezahlen. Ein wichtiger Schritt zur Verzahnung des traditionellen Finanzsystems mit der virtuellen Welt?

Blockchain-Strategien: Bei Unternehmen hoch im Kurs!

Insbesondere in den USA und China ist der Begriff „Blockchain-Strategie“ in aller Munde. Wie eine Untersuchung von „Blockdata“ ergeben hat, haben sich 81 % der untersuchten Unternehmen mit dem Thema „Krypto“ auseinandergesetzt. Die Hälfte hiervon kann von einer eigenen Strategie zur Verwaltung digitaler Vermögenswerte berichten. Dies ist bemerkenswert, da der Bitcoin Kurs zur Zeit auf einem niedrigen Niveau stagniert.

Auch Cuy Sheffield von Visa zeigt sich hiervon unbeeindruckt und prophezeit einen breiteren Anteil von Kryptowährungen im globalen Geldverkehr. Konkurrenz Mastercard sieht dies ähnlich und bringt eine Spezialsoftware auf den Markt, mit der Finanzdienstleister bessere Risikoeinschätzungen vornehmen können. Ein weiterer Schritt, um internationale Transfers von digitalen Vermögenswerten durch traditionelle Zahlungsunternehmen zu erleichtern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

X