Di. Okt 4th, 2022

Für viele Anleger sind Kryptowährungen zu einem festen Bestandteil in ihren Portfolios geworden. Bitcoin ist dabei mit Abstand die bekannteste Kryptowährung. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des ETF-Anbieters VanEck. Auf Platz zwei folgt Etherium.

Dies dürfte niemanden verwundern, denn Bitcoin ist die Kryptowährung mit der höchsten Marktkapitalisierung weltweit. Erfunden wurde sie 2007 und genutzt werden kann sie seit 2009. Damit ist Bitcoin auch die älteste der Kryptowährungen.

In Deutschland besitzen mehr Menschen Bitcoin als Gold.

Der Grossteil der befragten Anleger investiert jedoch nach wie vor lieber in klassische Anlagen. Hierzu gehören ETFs (57 %), Investmentfonds (56 %) und Einzelaktien (52 %). Allerdings hat inzwischen fast jeder Fünfte (19 %) auch Kryptowährungen im Depot. Knapp darunter folgt die Anlage in Edelmetalle wie Gold mit 17 %.

Die Studie wurde durchgeführt mit jeweils 500 Personen ab 20 Jahren aus den Ländern Deutschland, Italien, Niederlande und Grossbritannien. Voraussetzung hierfür war, dass sich die Teilnehmer der Studie mit dem Thema ETFs auskennen oder sogar in ETFs investieren.

Das Ergebnis der Studie zeigt deutlich, dass gerade die jüngeren Anleger auf Kryptowährungen setzen. Denn insgesamt 43 % unter den Befragten bis 34 Jahren sind darin investiert. Somit sind Kryptowährungen für diese Altersgruppe deutlich relevanter als eine Investition in Immobilien (21 %), Immobilienfonds (23 %) oder Edelmetalle, wie z. B. Gold (15 %). Dem zu Folge dürfte Bitcoin im Mainstream angekommen sein.

Auch im Vergleich mit den Ländern Grossbritannien, Niederlande und Italien, gibt es erhebliche Unterschiede unter den befragten Studienteilnehmern. Auffällig ist hierbei, dass gerade bei den deutschen ETF-Anlegern bisher nur 28 % mit Kryptowährungen gehandelt haben. Eindeutig darüber liegt der Anteil der befragten ETF-Anleger aus Grossbritannien. Hier haben bereits 44 % mit Kryptowährungen gehandelt. Auch Italien liegt mit 52 % deutlich über dem Anteil der befragten ETF-Anleger aus Deutschland. Die Niederlande führt das Ranking an mit 60 % und ist damit doppelt so hoch, wie in Deutschland.

Anhand der Studie wird klar, dass es noch ein paar Hinderungsgründe gibt, hinsichtlich des Handels mit Kryptowährungen. Insbesondere fehlt es hierbei noch an Wissen und Verständnis. Denn jeder zweite der befragten Studienteilnehmer aus Deutschland und den Niederlanden fühlt sich noch nicht ausreichend informiert.

Ein weiterer Hinderungsgrund ist die Volatilität. Denn grosse Kursschwankungen sind gerade beim Handel mit Bitcoins an der Tagesordnung. Auch gibt es noch Unsicherheiten beim Thema Regulierung. Hier muss also noch einiges getan werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

X