Di. Jan 25th, 2022

In Deutschland sind die Sparkassen in der Regel gemeinnützige öffentlich-rechtliche Universalbanken in kommunaler Trägerschaft. Daneben bestehen noch fünf Freie Sparkassen in nicht kommunaler Trägerschaft, die ebenfalls der Gemeinnützigkeit verpflichtet sind. Oder einfacher gesagt, in Deutschland vertrauen 50 Millionen Kunden den Sparkassen. Und gemäss einer Recherche vom Finanzmagazin FinanceForward arbeiten die Sparkassen nun an einer Bitcoin-Implementierung.

Bitcoin bei Sparkassen noch 2022?

Die Frage wie und wann ist noch offen. Es wird auch darüber spekuliert, welche Lizenz die Sparkassen dafür beantragen werden. Interessant wird es vor allem dann, wenn Bitcoin ans reguläre Girokonto angeschlossen wird:

Was als Nächstes zu klären sein wird, das sind die technischen Details. Beantragt die S-Payment oder ein sonstiger Sparkassen-Player bei der Bafin eine Krypto-Verwahrlizenz? Oder setzt man bei der Verwahrung der digitalen Währungen auf spezialisierte Fintech-Partner, wie zum Beispiel Tangany einer ist? Eine andere Frage: Wie soll das Krypto-Feature in die IT-Systeme integriert werden? Denn: Wenn der Handel über das Girokonto laufen soll, dann müsste mutmaßlich auch die Finanz Informatik, also der zentrale IT-Dienstleister der Sparkassen, eingebunden werden.

Bitcoin in ganz Deutschland? Hier die Geschäftsgebiete der Sparkassen und Sparkassenverbände in Deutschland (Juni 2020)
Foto CC 2.5 by Maximilian Dörrbecker

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