Di. Aug 9th, 2022

Der amerikanische Milliardär Paul Tudor gab in der letzten Woche bekannt, dass er einen Teil seines Geldes in Bitcoins investiert hat. Diese Nachricht war die größte positive Nachricht über die Kryptowährung in der letzten Woche, wenn man von der positiven Preisentwicklung absieht.

Bitcoins werden nicht exzessiv gedruckt

Tudor sprach mit dem Fernsehsender CNBC in der Sendung Squawk Box über sein neues Investment. Er wurde gefragt, warum er von einem Skeptiker der Kryptowährung zum Investor geworden sei. Er gab an, dass die derzeitige Pandemie zu einer großen Inflation geführt habe und er deshalb zum Umdenken gebracht wurde. Er möchte sein Portfolio in Zukunft anders positionieren, damit er unabhängiger vom Verfall der Währungen wird. Er sieht im Bitcoin nicht die großartige Zukunft, sondern bleibt auf dem Teppich. Bitcoin stellt für ihn lediglich eine Form der Spekulation dar, die Währung sei aber nicht das Heilmittel gegen die Probleme der realen Währungen. Durch das massive Nachdrucken von Geld und die Inflation verlieren die konservativen Währungen immer weiter an Wert.

Tudor kauft keine echten Bitcoins

Der Milliardär erklärte kürzlich, dass Bitcoins mittlerweile ein bis zwei Prozent seines Gesamtvermögens ausmachen würden. Er verfügt vermutlich über etwa 40 Milliarden US-Dollar und besitzt dementsprechend nu etwa 400 bis 800 Millionen US-Dollar in BTC. Laut Forbes hat der Milliardär keine echten Bitcoins erworben, sondern lediglich Futures. Aktuell ist das Vertrauen in den Bitcoin noch relativ gering, deshalb ist der Ruf als Wertespeicher noch nicht vorhanden. In der Zukunft wird es von großer Bedeutung sein, ob die Investoren die Bitcoins direkt kaufen oder lediglich mit Futures handeln, welche sich nicht auf den Preis auswirken.

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