Der französische Ableger des weltweit tätigen Kinderhilfswerks der UN hat sich dazu entschlossen, dass Unterstützer ihre Spenden auch in Form von Kryptowährungen überweisen können. UNICEF akzeptiert dabei den Bitcoin oder auch Bitcoin Cash.

Digitalwährungen zur Unterstützung von notleidenden Kindern

Die in Frankreich ansässige Abteilung veröffentlichte ein Statement hierzu. In diesem steht, dass insgesamt neun unterschiedliche Währungen aus dem Netz nun anerkannt sind. Auf diese Weise verbreitert UNICEF sein Angebot, wie Helfer Geld überweisen können. Stellar (XLM), Monero (XMR), Dash (Dash), Bitcoin (BTC) und Bitcoin Cash (BCH) stellen neue Möglichkeiten dar. Aber auch Besitzer von Eos (EOS), Ripple (XRP), Litecoin (LTC) oder Ethereum (ETH) können ihre virtuellen Geldreserven nun zu Linderung von Hunger und anderen Leiden nutzen. Das Überweisen ist dabei einfach, da dieses über die Seite der Hilfsorganisation möglich ist. Der Leiter von UNICEF Frankreich, Sébastien Lyon, sagte dazu, dass die Eigentümer nun auch Blockchain-Technologie und Kryptowährungen zur Rettung von Kinderleben einsetzen können. Die Digitalisierung führt somit auch zum Erhalt von mehr Leben. Durch diese neuen Möglichkeiten hofft er auf mehr Spenden, durch welche UNICEF noch weitere Aktionen ins Leben rufen und mehr Kindern helfen kann. Derzeit setzen nur wenige Organistionen auf diese Variante.

Es wurden schon Erfahrungen gesammelt

Schon zur Unterstützung von Kindern in Syrien setzte die Hilfsorganisation auf diese Technologie.
Game Chaingers“ war das erste Projekt. Hier nutzten die Verantwortlichen Rechenleistungen von Computern, damit es zum Mining von Ethereum kam. Der gesamte Erlös daraus floss an die jungen Erdenbürger. Die Zielgruppe war dabei genau definiert und neu. Gamer, die über leistungsfähige Geräte verfügen, wurden angesprochen. Durch eine kostenlose Software konnten sie sich nun am Schürfen beteiligen.

In Australien entstand die Seite „The Hopepage“. Durch eine Anmeldung kann man zustimmen, das Teile der Rechenleistung für das Produzieren von neuen Coins eingesetzt werden. Schon mehr als 22000 Personen beteiligen sich daran.

Quelle

Foto (c) UNICEF