Fr. Jun 14th, 2024

Der Preis von Bitcoin ist seit seinem Erscheinen auf dem Krypto-Markt im Jahr 2009 stetig gestiegen. Trotz der starken Volatilität in den vergangenen zwei Jahren, muss man heute wieder fast 30.0000 Dollar für einen Bitcoin bezahlen. Angesichts des hohen Werts von Bitcoin ist es nicht verwunderlich, dass viele professionelle und private Anleger wieder begierig darauf sind, von diesem aufstrebenden Markt zu profitieren – viele hoffen auf neue Höchstwerte in den nächsten Jahren.

Doch das günstige Mining ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden, wie z. B. den Kosten für die Ausrüstung, die Hash-Raten und die Stromkosten. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren wurden die Kosten für das Schürfen eines einzigen Bitcoins im Juli 2022 auf etwa 13.000 US-Dollar geschätzt. Die tatsächlichen Kosten variieren jedoch stark, je nachdem, wo die Kryptowährung geschürft wird und wie sich der schwankende Strompreis entwickelt.

Stromkosten als ein wesentlicher Treiber

Die Stromkosten sind ein wichtiger Faktor für die Kosten beim Mining, dies macht beispielsweise Venezuela bei Minern durchaus beliebt. Der Strom kostet in dem Land nämlich praktisch nichts, weil er von der Regierung stark subventioniert wird. In Kombination mit der extrem hohen Inflationsrate, haben sich viele Venezolaner dem Krypto-Mining zugewandt, in der Hoffnung, dass dies ein Ausweg aus der Hyperinflation sein könnte.

Da Bitcoin nach wie vor auf das energieintensive Proof-of-Work-Verfahren setzt, ist billiger Strom oftmals eine wesentliche Bedingung zum effizienten und günstigen Mining. Vielen Ländern kann das sogar ein Dorn im Auge sein, weil der Strompreis nicht selten von der Regierung subventioniert wird. So war China lange Zeit die Hochburg des Krypto-Minings, bis der Staat es im Jahr 2021 für illegal erklärte. Folglich verlor das Land zahlreiche Miner, viele sind aber weiterhin hinter verschlossenen Türen aktiv.

Billiger Strom ermöglicht aber nicht nur einen unschlagbaren Vorteil beim Mining von Bitcoin, sondern erlaubt es auch, von überall aus problemlos im Casino777 mobil spielen zu können. Allerdings gibt es noch weitere wichtige Herausforderungen zu meistern, um effizient Bitcoin schürfen zu können. So spielen Stromsicherheit, Stromausfälle und die verfügbaren Internetgeschwindigkeiten ebenfalls eine wichtige Rolle – genau daran scheitert es häufig in Ländern wie Venezuela.

Schnelles und günstiges Internet kann eine Rolle spielen

Das Mining findet vollständig in der digitalen Welt statt. Das bedeutet, dass eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung für ein erfolgreiches Bitcoin-Mining von entscheidender Bedeutung ist. In Bezug auf die Internetgeschwindigkeit ist beispielsweise das kleine Jersey auf den britischen Inseln einer der besten Orte in Europa, um sich niederzulassen. Das Land rühmt sich einer durchschnittlichen Download-Geschwindigkeit von 274,27 Mbps (Megabyte pro Sekunde), was circa neunmal schneller ist als der weltweite Durchschnitt.

Doch vor allem eine niedrige und stabile Latenz kann ein entscheidender Faktor sein. Während hohe Download-Geschwindigkeiten in der Regel mit einer niedrigen Latenz einhergehen, ist das nicht immer automatisch der Fall. So können mobile Hotspots zwar hohe Geschwindigkeiten erreichen, sie neigen aber auch zu starken Latenzschwankungen. Das kann beim Mining ein Nachteil sein, weil die Datenpakete nicht schnell genug bestätigt werden. Im Idealfall ist das Internet schnell, stabil und mit niedrigen Latenzzeiten.

Doch nur weil ein Land über schnelles Internet verfügt, heisst das nicht, dass es auch billig ist. Tatsächlich haben einige der Länder mit der weltweit höchsten Internetgeschwindigkeit, wie die Niederlande, Luxemburg und Island, äusserst hohe monatliche Internetkosten. Das ist in der Regel zwar nur ein weitaus kleinerer Faktor verglichen an den Stromkosten, dennoch sollten diese Kosten ebenfalls immer mit in die Rechnung aufgenommen werden.

Sogar das Klima sollte beachtet werden

Beim Schürfen von Bitcoins wird viel Wärme erzeugt, die Computer laufen nämlich permanent auf Hochtouren. Das bedeutet wiederum, dass in warmen Ländern eine aufwändige Klimatisierung notwendig ist. Denn Überhitzung kann die Lebensdauer der Hardware eines Computers verkürzen und ihn langsamer arbeiten lassen, häufig muss er dann bei einem niedrigeren Takt laufen.

So haben viele Länder im Norden zwar nicht die günstigsten Strompreise, doch aufgrund des kühlen Klimas benötigt es meistens nur im Sommer eine zusätzliche Klimatisierung. Bei Privat-Minern dürfte das keine besonders wichtige Rolle spielen, doch professionelle Miner mit riesigen Farmen wissen oft, wie hoch die Stromrechnung allein für die Raumkühlung ausfallen kann.

Ein Ort mit niedrigen Stromkosten, gutem Internet und milden Temperaturen wäre also ideal, um günstig Bitcoin schürfen zu können.

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