So. Mai 26th, 2024

Die Bitcoin-Entwicklung war ja schon immer hochpolitisch. Sei es die Block-Grösse oder Updates wie SegWit. Nun erhizt ein weiteres Update die Gemüter der Bitcoin Coimmunit: Das Ordinals Update.

Was kann das Ordinals Update?

Das Protokoll bringt NFTs auf das Bitcoin-Mainnet. Oder einfach gesagt: Dank Ordinals kann jeder seine NFTs auf der Bitcoin Blockchain speichern. Eine Sidechain ist dafür nicht notwendig. Alles geschieht über das Bitcoin Mainnet. Bis Anhin war diese Funktion lediglich von Smart Contract-Plattformen wie Ethereum oder Solana bekannt. Mit dem Ordinals Update ist dies nun auch im Bitcoin-Netzwerk möglich, wobei Ordinals diese Funktionalität Inscriptions, zu Deutsch also Einschreibung, nennt.

Und warum ist dies umstritten?

Ganz einfach: Mehr Daten brauchen mehr Platz. Dank dem SegWit Update können Blöcke bis zu 4 Megabyte gross, oder besser gesagt, schwer werden. Denn seit SegWit heisst die Blockgrösse nicht Blockgrösse, sondern Blockgewicht:

SegWit blocks are not measured in size but in weight. Instead of measuring each block in megabytes (size), it is measured in weight units. One SegWit block has a weight of 4 million WU (weight units) which equals 4 megabytes of data.

Und nun naja, die Community ist sich ziemlich uneinig, ob NFTs ein Grund sind, diese neue Blockgrösse oder eben das maximale Gewicht von bis zu 4 Megabyte auszunutzen. Unklar ist auch die Auswirkung auf das Netzwerk. Werden schwerere Blöcke teurer und steigen damit die Transaktionskosten? Einige Kritiker bezeichnen die zusätzlichen Daten schlichtweg als Spam.

Fazit:

Einmal mehr wird klar, dass auch wenn Bitcoin reiner Code und Open Source ist, das ganze dennoch eine zimeliche politische Komponente hat. Der Streit rund um die Blockgrösse ist nur eine von vielen Facetten. Im Weiteren ist ein Thema aktueller denn je: Die Skalierbarkeit von Bitcoin.

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