Di. Feb 7th, 2023

Der Preiszerfall der wichtigsten digitalen Währungen hat der Branche heftig zugesetzt. So sehr, dass nun vielleicht sogar der bekannteste Bitcoin-Blog Coindesk zum Verkauf steht. Denn die Firma hinter Coindesk, die Digital Currency Group, stekt in finanziellen Schwierigkeiten. So muss eine der Tochterfirmen, Genesis, Konkurs anmelden. Aber auch sonst scheint es der Firma rund um Barry Silbert, einem der ganz grossen Bitcoin-Visionären, nicht allzu gut zu gehen: Die Dividenden-Auszahlungen wurden fürs letzte Jahr 2022 kurzerhand gestrichen. Die Digital Currency Group ist auch der Inhaber der Investitionsgesellschaft Grayscale. Die Firma, welche die höchste Anzahl an Bitcoin besitzt.

CoinDesk, eine der führenden Bitcoin-Nachrichtenseiten seit fast einem Jahrzehnt, wurde laut TechCrunch im Jahr 2016 von der Digital Currency Group übernommen. Der Preis des Deals soll etwa bei 500’000 – 600’000 US-Dollar gewesen sein. Die Digital Currency Group und vielleicht auch Grayscale waren allerdings schon seit 2013 in Coindesk investiert gewesen.

Geht es der Branche schlecht, leiden auch deren Medien. Steht nun Coindesk erneut zum Verkauf? Vielleicht steigt ja der Cardano-Mitgründer Charles Hoskinson ins Bitcoin-Medienbusiness ein, wie ein Tweet vermuten lässt:

Momentan stehe so ziemlich alles, was irgendwie mit Digitalen Währungen und Bitcoin zu tun hat, zum Verkauf, wie ein Twitter-User sarkastisch anmerkte:

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