Mo. Mai 16th, 2022

Kryptowährungen werden immer populärer. Wer Bitcoin & Co kaufen oder damit handeln möchte, benötigt zunächst ein Krypto-Wallet. Dabei handelt es sich um eine digitale Geldbörse, mit der die Coins aufbewahrt und verwaltet werden können. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Varianten von Wallets es gibt und wie sie eröffnet werden.

Wodurch zeichnet sich ein sicheres Krypto-Wallet aus?

Kryptowährungen halten vermehrt Einzug in unseren Alltag. Sie ermöglichen schnelle und vor allem anonyme Zahlungen, was unter anderem beim Spielen in einem Online Casino Vorteile bringt. Wer sich dort als Neukunde registriert, erhält mitunter 60 Freispiele ohne Einzahlung im Casino.

Damit die Zahlungen sicher ablaufen, spielt die Wahl des Krypto-Wallets eine wichtige Rolle. Dabei wird zunächst zwischen sogenannten Cold Wallets und Hot Wallets unterschieden. Letztere verfügen über eine Internetverbindung, während Cold Wallets diese nicht benötigen. Insofern ist die Gefahr eines Hackerangriffs bei Cold Wallets geringer. Als weiteres Sicherheitsmerkmal besitzen alle Wallets einen individuellen Schlüssel, mit dem die Blockchain identifiziert wird. Hier ist es wichtig, dass der Schlüssel über einen hochwertigen Zufallsgenerator erstellt wird, damit dieser nicht von Unbefugten ermittelt werden kann.

Variante 1: Soft Wallets für spezielle Coins erstellen

Für einige Kryptowährungen werden eigene Wallets zum Download angeboten. Ein Beispiel hierfür ist Daedalus für die Kryptowährung von Cardano. In diesem Fall müssen Sie lediglich die entsprechende Software installieren und aufsetzen. Mit einem guten Antivirenprogramm lassen sich Angriffe auf das Wallet unterbinden. Der Nachteil hierbei ist, dass ein solches Wallet lediglich für die zugehörige Währung genutzt werden kann. Als Alternative gibt es Krypto-Wallets wie Coinbase oder Lumi, mit denen eine Vielzahl von Kryptowährungen verwaltet werden können.

Die Wallets lassen sich auf einem Smartphone oder auf dem PC installieren. Im Anschluss werden ein Passwort sowie ein Schlüssel für das Backup erstellt. Mit Hilfe des Schlüssels kann das Wallet jederzeit wiederhergestellt werden. Deshalb sollten Sie ihn sich notieren und an einem sicheren Ort verwahren. Geben Sie die Daten in keinem Fall an andere Personen weiter.

Variante 2: Hard Wallets einrichten

Ein Hard Wallet ähnelt einem USB-Stick und ermöglicht die sichere Aufbewahrung von Kryptowährungen. Da keine Verbindung zum Internet erforderlich ist, gelten Hard Wallets als besonders sicher. Selbst wenn das Wallet mit dem Rechner verbunden ist, gibt es für Dritte keine Zugriffsmöglichkeit. Zudem besteht keine Gefahr, dass das Wallet durch Viren oder Malware zerstört wird.

Das Einrichten von Hard Wallets ist denkbar einfach. Nach der ersten Verbindung mit dem Rechner werden Nutzer Schritt für Schritt durch den Installationsprozess geführt. Bei den meisten Geräten reicht die Vergabe einer PIN aus. Anhand dieser Nummer wird ein 12- bis 24-stelliger Schlüssel erstellt. Sollte das Wallet defekt sein, können die Coins mit dem Schlüssel auf einem neuen Wallet wiederhergestellt werden.

Variante 3: Paper Wallet für Bitcoin und Ethereum

Zur Aufbewahrung von Bitcoin oder Ethereum können auch sogenannte Paper Wallets verwendet werden. Bei dieser Option werden der private und öffentliche Schlüssel ausgedruckt. Ein Paper Wallet für Ethereum lässt sich beispielsweise über die Seite myetherwallet.com erstellen. Eine Internet-Verbindung wird nach dem Ausdruck nicht benötigt. Insofern sind Paper Wallets relativ sicher. Allerdings besteht die Gefahr des Verlusts. Zudem ist die Nutzung für Einsteiger etwas kompliziert.

Variante 4: Krypto-Börsen als Alternative zu Wallets nutzen

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Krypto-Börsen, auf denen Kryptowährungen gekauft und gehandelt werden können. Ein zusätzliches Wallet ist hierfür nicht erforderlich. Kunden erstellen online einen Account und laden diesen mit Euro oder einer anderen Währung auf. Das Wallet ist im Account bereits enthalten.

Krypto-Börsen haben den Vorteil, dass sie einfach zu nutzen sind. Selbst Einsteiger finden sich hier schnell zurecht. Zudem lassen sich die erworbenen Kryptos jederzeit wieder in echte Währungen umtauschen. Nachteilig ist, dass die Nutzer keinen Einfluss auf die Sicherheit haben. Erhalten Unbefugte Zugriff auf die Börse, können die Coins gestohlen werden.

Tipps und Tricks für die sichere Aufbewahrung

Wer seine Kryptowährungen online verwaltet, sollte darauf achten, dass der Anbieter sichere Online-Server nutzt. Für den Login empfiehlt sich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dabei verifizieren sich die Nutzer über zwei unterschiedliche Wege, etwa per PIN und Fingerabdruck. Zur Verschlüsselung sollte ein sicheres Kennwort mit mindestens 16 Zeichen erstellt werden. Nutzen Sie hierfür Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.

Ein Backup bietet Schutz bei einem technischen Defekt. Erstellen Sie die Sicherheitskopie am besten offline. Zudem sollte das Backup auf einem Gerät ohne Internet-Verbindung aufbewahrt werden. Im Falle einer Schädigung durch Viren oder Malware ist die Sicherungskopie hiervon nicht betroffen. Sollte das Gerät eine Reparatur benötigen, leeren Sie das Wallet vorab.

Wichtig ist, dass die verwendete Software stets auf dem neuesten Stand ist. Durch die Installation von Updates werden Sicherheitslücken geschlossen. Gleichzeitig sollten Betriebssystem, Browser und Co regelmäßig aktualisiert werden. In keinem Fall sollten Sie über ein öffentliches Netzwerk auf Ihr Krypto-Wallet zugreifen.

Nutzen Sie zum Kauf und Verkauf von Kryptowährung ausschliesslich seriöse Portale. Sie erkennen diese unter anderem durch die Regulierung einer offiziellen Stelle. Dadurch ist sichergestellt, dass die Technologie und Sicherheitsverfahren auf dem neuesten Stand sind.

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