Es ist kein Geheimnis mehr, im Gegenteil, es ist ein Phänomen, welches in der Bitcoin-Szene bestens bekannt ist: Die Coinbase Server machen bei grossem Andrang regelmässig schlapp. Coinbase ist wahrscheinlich die beliebteste Bitcoin-Börse der Welt. Nur, wenn Millionen von Nutzern mit ihren Apps den Bitcoin-Preis abfragen wolle, passiert meistens gar nichts mehr. Der Twitter-Nutzer CryptoWhale hat sich mit der Verfügbarkeit von Servern der bekannten Bitcoin Börsen beschäftigt und dabei ein Muster entdeckt: Die Coinbase-Aussetzer passieren immer dann, wenn der Bitcoin-Preis Sprünge von mehr als 500 US-Dollar in kurzer Zeit macht:

Mit anderen Worten: Coinbase war im letzen Jahr 11 mal down. Jedesmal genau dann, wenn der Bitcoin-Preis grosse Sprünge machte; also in kurzer Zeit mehr als 500 US-Dollar runter oder rauf schnellte.

Dies ist ein interessanter Hinweis für Bitcoin-Händler. Denn nun wissen die Trader, wann es nicht möglich ist, Bitcoin zu handeln. Und wie kann man sich sonst als Kunde schützen? Eigentlich nicht gross. Es macht daher Sinn, ein oder zwei weitere aktive und verifizierte Konten bei bekannten und anerkannten Bitcoin-Börsen zu besitzen. Denn so kann man im Ausnahmezustand auf andere Services ausweichen.

Bei ganz grossen Preissprüngen oder wenn Bitcoin aus anderen Gründen wieder einmal gross in den Medien ist, sind auch meist die Kundensupport-Abteilungen der Bitcoin-Börsen überlastet. Verifizierungen von Kundenkonten sowie Anfragen an den Support können dann schon mal zwei oder drei Wochen dauern.