Do. Dez 2nd, 2021

Der Banken-Crash wird schon seit Jahren prognostiziert. Im dritten Quartal 2020 soll der Aktienmarkt abstürzen und eine Inflation drohen, so der Ökonom Markus Krall. Und Krall ist sich sicher:

Es ist nur eine Frage der Zeit bis die europäische Wirtschaft kollabiert. Die Wertpapiere der Geschäftsbanken sind “zombifiziert” und lassen sich nicht mehr retten.

Zudem drohe eine globale Wirtschaftskrise, da die Märkte inzwischen länderübergreifend eng verknüpft sind. Auf diese Weise könne eine Art Dominoeffekt eintreten, der alle Länder und Währungen beeinflussen würde. Als Ursache für den nahenden Crash nennt Krall die „Zombifizierung“ der Wertpapiere der Geschäftsbanken. Er empfiehlt, in Gold und andere Edelmetalle zu investieren, wobei der Bitcoin außen vorgelassen wird.

Markus Krall: Wie sichert man sein Geld vor dem Banken-Crash?

Bitcoin hat jedoch einen azyklischen Kursverlauf und könnte sich deshalb als Absicherung eignen. In Europa liegt der Bitcoin-Kurs derzeit bei rund 10.000 US-Dollar. In Simbabwe, wo die wirtschaftliche Läge deutlich unsicherer ist, wird der Bitcoin dagegen teilweise für 76’000 US-Dollar gehandelt. Eine Finanzkrise wie 2008 würde allerdings auch den Bitcoin erheblich beeinflussen. Belege hierfür existieren nicht, da zum Zeitpunkt der Finanzkrise noch keine Kryptowährungen gehandelt wurden. Ein Bitcoin-Kursanstieg ist zwar naheliegende, allerdings gibt es auch hierfür keine Beweise. Der Bitcoin-Kurs stagniert bereits seit einigen Monaten und macht nur vereinzelt Kursspitzen nach unten und nach oben durch.
Laut Markus Krall könnte es bereits in gut zwei Jahren zum Crash kommen. Dem schließt sich auch der bekannte Trader Peter Brandt an, der jüngst den Bitcoin-Kurs analysiert hat. Auch Bitcoin Cash, Litecoin und Ripple seien für einen Kursrückgang prädestiniert, so Brandt, der sogar meint: der XRP-Kurs wird auf 0,02 Cent einbrechen. Ob dies im Zusammenhang mit dem möglichen Bitcoin-Crash passieren wird, ist offen.

One thought on “Kommt im Herbst 2020 der grosse Crash?”
  1. In der Schweiz k nnen Bitcoins zum Beispiel am Billettautomaten der SBB oder bei vergleichbaren Automaten von Finanzinstituten erworben werden. Zahlreiche L den, Restaurants und Online-Shops bieten ihre Ware gegen Bitcoin an. Dabei handelt es sich aber oft lediglich um Marketingaktionen. Angesichts der hohen Volatilit t ist es auch schwierig, verbindliche Preise in Bitcoin zu definieren. Die Mehrzahl der Bitcoin-Besitzer hortet die Kryptow hrung in Erwartung weiterer Kursgewinne. Ein kleiner Teil der Transaktionen in Bitcoin d rfte auch erfolgen, weil man sich so der berwachung durch staatliche Beh rden entziehen kann.

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