CDU und CSU planen die Einführung der „Bundes-Chain“. Wie aus einem kürzlich von den Abgeordneten verabschiedeten Eckpunktepapier hervorgeht, soll in der nahen Zukunft ein elektronischer Euro eingeführt und dadurch das Digitalgeschäft in Deutschland in die Zukunft geführt werden. Das Dokument trägt den Titel „Zukunftstechnologie Blockchain – Chancen für Deutschland nutzen“ und stellt die Idee einer neuen digitalen Ökonomie vor. Gefordert wird unter anderem ein „digitaler Euro“.

Beauftragt mit dem Projekt „Digitaler Euro“ wurden die Zentralbanken. Diese sollen die neuen E-Token künftig über ihre Bankfilialen ausgeben, da sie genau wie Stable Coins gehandhabt werden können. Der neue „E-Euro“ soll sich flexibel mit anderen Krypto-Geldbörsen nutzen lassen und normalen Währungen im Hinblick auf die Werstabilität voraus sein.

Im Herbst will die Bundesregierung die neue Blockchain-Strategie präsentieren. Mit dem momentanen Aktionismus möchte man vermeiden, eine weitere digitale Revolution zu verschlafen, wie es bereits mit dem Mobilfunk und dem Internet zum Teil der Fall war. „Wir können eine weltweit führende Position für Blockchain-Anwendungen einnehmen, wenn wir jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen“, so Thomas Heilmann von der CDU. Mit dem Projekt digitaler Euro möchte die CDU/CSU-Fraktion die Blockchain intensiver forcieren – nicht nur im Hinblick auf Geldgeschäfte, sondern auch in gesellschaftlichen Aspekten. Weitere Informationen zu den Plänen der Konservativen stehen bislang noch aus.