Mo. Aug 15th, 2022

Gastartikel: in diesem Artikel berichtet S. Steiner von seinen Anfängen mit Bitcoin.

Vor einigen Monaten liess ich mich vom Hype um den Bitcoin dazu bewegen, die Sache etwas näher anzuschauen. Das Experimentierherz in mir halt.

Ich googelte nach Möglichkeiten für den Einstieg und meldete mich bei „Bitcoin-24“ (Achtung, weiterlesen!) an. Dabei geht’s darum, das Benutzerkonto verifizieren zu lassen und dann Geld einzuzahlen, damit man damit dann auch Bitcoins kaufen kann.

Über diese Plattform habe ich dann ein paar Bitcoins gekauft. Zu meinem Glück habe ich dann aber etwas das Interesse verloren UND die Bitcoins von der Plattform „Bitcoin-24“ auf mein „Wallet“ auf meinem eigenen Rechner heruntergeladen.

Probleme mit Bitcoin-24

Denn wenige Tage danach wurde die Plattform „Bitcoin-24“ von der polnischen Polizei dicht gemacht. Bis heute lief da eine Anwaltsschlacht ab, Guthaben der Kunden waren blockiert (ich hab noch Bitcoins im Wert von ca einem Rappen dort „on hold“). In der Zwischenzeit ist der Bitcoin-Preis um ein Vielfaches gestiegen.

Nach neusten Erkenntnissen ist jetzt in den Gerichtsverhandlungen rausgekommen, dass 72% der Guthaben immerhin zurückgefordert werden können.

Wer will kann nachlesen: Bitcoin-24.

Vor zwei Wochen habe ich die Bitcoins aus meinem Wallet (ich verwende dafür Bitcoin-QT) auf die bekannteste Plattform „mt.Gox“ übertragen und dort ein bisschen damit gespielt. Gezockt.

Probleme mit Bitcoin-QT

Das ging zwar nicht immer gut aber witzigerweise kratzte mein leeres Bitcoin-QT danach ab, sodass ich das Ding neu aufsetzen musste (und dabei rechnet das Programm jeweils gleich mal ein paar Tage lang konstant durch bis es bereit steht).

Nochmal haarscharf Glück gehabt? Im Nachhinein gesehen hätte ich wahrscheinlich beim Absturz die Bitcoins nicht verloren. Trotzdem ein Schreckmoment.

Tipp: Bitcoin-QT funktioniert gut, solange man den Mac nicht abstellt, währenddem das Programm läuft. Das berichten auch andere Benutzer in Foren. Immer darauf achten, dass das Ding nicht läuft, wenn man Computer-Probleme hat.

Kann auch mit Papier und Banken passieren

Mit anderen Worten: der Bitcoin und das Drumherum ist durch Technologie gestützt. Da kann logischerweise mal was schief gehen. Man kann aber auch Papiergeld verbrennen oder verlieren – vielleicht sogar leichter als ein Bitcoin.

Ich empfehle, seine Bitcoins (und Litecoins etc) an verschiedenen Orten zu lagern. mt.Gox und Kraken (kann auch Litecoin) sind zwei Plattformen, die professionell daher kommen. Weitere Tipps sind herzlich willkommen.

5 thoughts on “Mein riskanter Start mit #Bitcoin”
  1. Hallo Sam,

    also die privaten Schlüssel zu Deinen Bitcoin-Adressen hast Du auf jeden Fall, auch wenn Dir Dein QT-Client abschmiert. Sie sind in der Datei wallet.dat gesichert. Von dort aus kriegst Du sie auch wieder in andere Clients, zum Beispiel Multibit, ein lightweight Client, der nicht die ganze Blockchain herunterladen muss…

  2. Bitcoin Qt Wallet war mir viel zu träge und hat meinen iMac zu stark beeinträchtigt. Nutze nun MultiBit (mit zusätzlichem Backup in verschlüsselter Cloud) sowie verifiziertes Konto bei Mt. Gox

  3. Ich nutze auch Multibit und bin damit zufrieden. Was mir aber mal passierte, dass ich an den falschen BTC überwiesen hatte, da noch die alte Transaktionsadresse im Multibit Client eingetrgen war. 😉 Das war so mein erstes Missgeschick mit Bitcoin. Ich habe die gut 40 Franken dann zurückerhalten, da der Empfänger so nett war und mir die BTC zurücküberwiesen hat.

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