Fr. Sep 17th, 2021

Chinas neue Kryptowährung gilt als „Bitcoin-Killer“: Im Jahr 2019 haben sowohl Bitcoin als auch andere Kryptowährungen Zentralbanken sowie deren Regierungen dazu veranlasst, digitale Währungen neu zu bewerten und weitaus ernster zu nehmen. Indes entwickelt China eine eigene digitale Währung, welche als eine Form der Reaktion auf die Libra von Facebook und Bitcoin zu versehen sein dürfte. Vor diesem Hintergrund bestätigte die Bank von China, dass der „digitale Yuan“ keine Unterstützung für einen Währungskorb ist oder sich für Spekulationen eignen wird. Nach dieser Mitteilungen waren Bedenken und Enttäuschungen gleichermassen gross.

Über den digitalen Yuan ist nur wenig bekannt

Über den digitalen Yuan ist lediglich bekannt, dass die chinesische Regierung bereits seit rund fünf Jahren an dessen Entwicklung arbeitet und dass er in der Hauptstadt Peking offenbar kurz vor der Einführung steht. Einigkeit herrscht darüber, dass für den Token ein Peer-to-Peer-Netzwerk für den Datenaustausch und für die Validierung von Transaktionen zum Einsatz kommen wird. Wer Teilnehmen darf, entscheidet die People´s Bank of China (PBOC). Die Währung wird teilweise das physische Bargeld ersetzen und über das Bankensystem geliefert. Mu Changchun, Leiter der Forschungsabteilung für digitale Währungen bei der PBOC teilte mir, dass die Währung nicht für Spekulationen gedacht sei.

Krypto-Yuan weitaus grösser als Bitcoin

Changchun erklärt ausserdem, dass der Krypto-Yuan „anders“ als Bitcoin sei und nicht für Spekulationen genutzt werden könne. Nachdem die Entwicklung nun allem Anschein nach abgeschlossen ist, starten landesweit erste Pilotprogramme. In diesem Zusammenhang wurde erst Befürchtungen laut, wonach Peking seines Bürger durch den Einsatz des digitalen Yuan noch stärker kontrollieren möchte. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird Chinas Zentralbank den Krypto-Yuan 2020 veröffentlichen. Experten Befürchten, dass der Staat durch die Einführung der Währung als Monopollieferant von Geld für Privatkunden auftreten wird.

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