So. Aug 14th, 2022

Die Europäische Union investiert zunächst 100 Millionen Euro in einen Fond für Blockchain sowie künstliche Intelligenz. Mit diesem Vorhaben möchte die EU in Zukunft verhindern, dass Unternehmen von Europa nach Asien oder die USA abwandern. Der erste Einzahlungsbetrag soll der Grundstein für eine 400 Millionen Euro umfassenden Fonds sein und ab 2020 Unternehmen unterstützen.

European Investment Fund (EIF) kündigt Fonds an

Nach dem Vorbild von China, möchte die EU nachziehen. In diesem Zusammenhang hat der European Investment Fund (EIF) in einem Blogbeitrag mitgeteilt, dass ein Investment-Fonds zur Unterstützung von Startup-Unternehmen im KI- sowie Blockchain-Bereich mit einem Volumen in Höhe von 400 Millionen Euro aufgesetzt wurde. Weiter heisst es, dass künstliche Intelligenz sowie Blockchain „unser“ Leben verändern würden. Weitaus weniger bekannt sei, dass viele dieser Technologien ihren Geburtsort in Europa hätten, wie es aus der Mitteilung zu entnehmen ist. Forschungszentren in Berlin bis nach Tallin arbeiten an Produkten, welche in den verschiedensten Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen könnten.

Europa ist zweistärkste Blockchain-Region

In Europa erhalten Innovatoren bereits zum jetzigen Zeitpunkt starke Unterstützung. Hinter den USA (1,1 Milliarden Dollar) investiert die EU rund 674 Millionen Dollar in den Blockchain-Bereich. China besitzt ein Investmentvolumen von 319 Millionen Dollar. Weitaus höher sind die Förderungen für künstliche Intelligenz, die im Jahr 2019 bei 5,2 Milliarden Dollar liegen. Ein Grossteil des Kapitals fliesst überwiegend in die Forschung. Bei der finanziellen Unterstützung von wachstumswilligen Unternehmen, tut sich Europa bislang im Vergleich noch etwas schwer. Unter der Leitung der Europäischen Kommission soll sich das ändern. Neben den bereits zur Verfügung gestellten 100 Millionen Euro erwartet die EU, dass sich private Investoren anschliessen und den Fonds auf 400 Millionen Euro wachsen lassen.

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