Mi. Nov 30th, 2022

Als im Jahr 2007 Steve Jobs ein Telefon den Augen von Pressevertretern, Apple-begeisterten Kunden und auch ganz normal Interessierten präsentierte, ahnten einige, was kommen würde. Doch was hat das mit Bitcoin zu tun und warum ist es überhaupt ein Thema?

iPhone (Quelle: apple.ch)
iPhone (Quelle: apple.ch)

Nein, ich spiele nicht darauf an, dass Apple kürzlich erst dem letzten Wallet aus dem Appstore geworfen hat. Mir geht es um ein anderes Thema. Das iPhone wurde, als es neu war, von eher techniklastigen Betrachtern belächelt. Schon damals war es eigentlich hoffnungslos veraltet. Ein paar Beispiele?

Videotelefonie? Ging nicht.
UMTS? Ging nicht.
MMS? Ging nicht.

Vom reinen Funktionsumfang her war es so ziemlich jedem anderen Smartphone unterlegen, teils sogar beträchtlich. Doch wieso wurde es zum Verkaufsschlager?

Es dürften vor allem zwei Themen sein, die geholfen haben. Das Prestige und die Einfachheit.

Steve Jobs war schon immer ein genialer Verkäufer gewesen. Er verkaufte einen Computer mit Holzgehäuse (!) einem Investmentfonds und später schaffte er es sogar, sich zurück zu Apple zu kämpfen, in dem er dafür sorgte, dass Apple, damals schwer angeschlagen, Jobs‘ Firma NeXT aufkaufte und das aufstrebende BeOS damit wohl beerdigte. Die heutigen Macs würde wohl sonst mit Be laufen, wenn es Apple noch geben würde.

Zweifellos fehlt heute auch den Bitcoins eine solche Figur. Wer spricht heute für Bitcoins? Die negativen Schlagzeilen überrumpeln die Währung geradezu.

Gleiches gilt auch für die Bedienbarkeit für die normalen Anwender. Wenn die Bitcoins zu einer Massenerscheinung werden sollen, und das scheint ja mit ein Ziel zu sein, dann müssen sie auch für die Massen geeignet sein. Es darf nicht mehr passieren, dass der Crash eines Smartphones zum Verlust aller Bitcoins eines Benutzers führen kann oder das eine Fehlüberweisung ein nicht wieder gutzumachender Fehler bleibt. Der Ruf nach Eigenverantwortung der Nutzer ist gut, gleichwohl muss den Nutzern auch bewusst sein, was sie tun müssen, um eigenverantwortlich zu handeln.

In der nächsten Zeit möchte ich einige Themen anpacken, die in meinen Augen Punkte darstellen, an denen es weitergehen muss. Wo sehen Sie heute die grössten offenen Punkte, die Bitcoin noch daran hindern, massentauglich zu werden?

By Roman Brosowski

In der realen Welt wie im Internet gibt es immer wieder neue Entwicklungen. Oftmals ist es alter Wein, der in neuen Schläuchen geliefert wird. Bitcoins sind jedoch ein Thema, das es ohne Internet nicht geben würde. Ohne ein offenes Netz, würde es keine Bitcoin geben. Seit einigen Jahren bin ich als Blogger aktiv. Sei es auf hrgajek.de oder brosowski.ch und administriere den Shop sofortbild.ch, bei dem Sie auch mit Bitcoin bezahlen können. Mir geht es vor allem darum zu zeigen, was heute noch fehlt, damit Bitcoin ein Thema für die breite Masse werden können.

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