Sa.. Okt. 10th, 2026

Wer bei HighMarkets Forex, Aktien, Rohstoffe und Krypto über eine TradingView-Oberfläche handeln will, findet ein breites Angebot – sollte aber die vergleichsweise lockere Seychellen-Regulierung und die fehlenden Angaben zu Spreads und Hebel im Blick behalten.

Breites Marktangebot aus einer Hand

HighMarkets bietet CFDs auf eine ganze Reihe von Anlageklassen: Forex (Majors, Minors und exotische Paare wie EUR/USD oder USD/TRY), globale Indizes (S&P 500, NASDAQ 100, DAX 40), Rohstoffe (Gold, Silber, Öl, Erdgas), Einzelaktien (u. a. Apple, Tesla, Amazon, Nvidia) sowie Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum. Wer nicht mehrere Broker für verschiedene Märkte nutzen möchte, findet hier vieles gebündelt.

TradingView-Integration
Sowohl die Web-Plattform als auch die mobile App laufen über TradingView – bekannt für fortgeschrittene Chart-Tools, Echtzeit-Daten und flexible Analysefunktionen. Das ist ein Pluspunkt für alle, die technische Analyse ernst nehmen und eine vertraute, leistungsstarke Oberfläche schätzen.

Kontomodelle für verschiedene Bedürfnisse
Vier Kontotypen stehen zur Auswahl – Silver (Einstieg), Gold (mehr Flexibilität), Platinum (Priority-Support, erweiterte Konditionen) sowie ein Islamic Account für zinsfreies, scharia-konformes Trading. Dadurch lässt sich das Konto grob an Erfahrungslevel und Kapitaleinsatz anpassen.

Support und Einstieg
HighMarkets wirbt mit 24/5-Support über Telefon, E-Mail und Live-Chat, einem risikofreien Demokonto zum Üben ohne echtes Kapital, einem strukturierten Wirtschaftskalender sowie gängigen Zahlungsmethoden (Visa, Mastercard, Maestro, Apple Pay, Google Pay). Das senkt die Einstiegshürde für Neueinsteiger.

Reguliertes Unternehmen
Betrieben wird die Plattform von der DXA Seychelles Limited, reguliert von der Financial Services Authority of Seychelles (Lizenznummer SD218) – es handelt sich also nicht um einen komplett unregulierten Anbieter.

Zwei Kritikpunkte

  • Regulierung mit Einschränkungen: Die Aufsicht durch die Seychellen-FSA gilt als deutlich laxer als etwa BaFin, CySEC oder FCA. Anlegerschutz-Mechanismen wie Einlagensicherung oder Hebel-Obergrenzen für Kleinanleger, wie sie EU-Broker bieten müssen, fehlen hier typischerweise – das muss man sich bewusst machen, bevor man größere Summen einzahlt.
  • Wenig Transparenz bei den harten Zahlen: Konkrete Angaben zu Spreads, maximalem Hebel oder Mindesteinzahlung sucht man auf der Website vergeblich – diese Details erfährt man offenbar erst nach Registrierung. Gerade das wirkt im Kontrast zum eigenen Werbeversprechen „No hidden fees, no ambiguity“ etwas widersprüchlich.

Kurzer Hinweis, da es um eine Trading-Plattform geht: Das oben ist eine Einordnung der auf der Website gemachten Angaben, keine Anlageberatung. CFD-Handel ist mit hohem Risiko verbunden, und vor einer Kontoeröffnung lohnt sich eigene Recherche (unabhängige Bewertungen, Lizenzstatus prüfen, AGB lesen).