Do.. Okt. 8th, 2026

PostFinance baut ihr Angebot für Ethereum-Staking aus. Ab Mitte August 2026 können Kund:innen ihre Ether-Bestände ohne feste Laufzeiten staken, das Unstaking selbst auslösen und ihre Staking Rewards automatisch reinvestieren lassen. Damit reagiert die Schweizer Bank auf den wachsenden Wunsch von Krypto-Anleger:innen nach mehr Flexibilität.

Feste Laufzeiten fallen weg

Bislang mussten sich Kund:innen beim Ethereum-Staking auf bestimmte Zeiträume festlegen. Das ändert sich nun grundlegend: Wer bei PostFinance Ether staken möchte, kann dies künftig ohne feste Bindungsdauer tun. Auch die Auflösung der Position liegt neu in den Händen der Kund:innen selbst – das Unstaking lässt sich jederzeit eigenständig initiieren. PostFinance wickelt entsprechende Staking- und Unstaking-Aufträge zweimal wöchentlich ab.

Eine weitere Neuerung betrifft die Erträge: Staking Rewards werden automatisch der bestehenden Staking-Position gutgeschrieben, statt separat ausgezahlt zu werden. Dadurch verzinsen sich die Erträge fortlaufend mit – Kund:innen profitieren so vom Zinseszins-Effekt.

Reaktion auf gestiegene Erwartungen

«Mit der Weiterentwicklung reagiert PostFinance auf die steigenden Erwartungen von Krypto-Anleger:innen nach mehr Flexibilität und einer Nutzererfahrung, die sich an den Standards des Ethereum-Ökosystems orientiert»

erklärt Dr. Alexander Thoma, Leiter Digital Assets bei PostFinance.

Das Angebot richtet sich an Kund:innen, die mit ihren Ethereum-Beständen zusätzliche Erträge erwirtschaften möchten. Neben potenziellen Kursgewinnen bieten Staking Rewards eine regelmässige Einnahmequelle. Genutzt wird die Funktion direkt über E-Finance oder die PostFinance App, ohne dass dafür Blockchain-Kenntnisse notwendig sind. Gleichzeitig sollen Kund:innen von den Sicherheitsstandards eines etablierten und systemrelevanten Schweizer Finanzinstituts sowie von tiefen Einstiegshürden profitieren.

Pionierrolle im Schweizer Bankenmarkt

PostFinance positioniert sich seit einigen Jahren als Vorreiterin im Bereich digitaler Vermögenswerte unter den systemrelevanten Schweizer Banken. Im Februar 2024 führte das Institut als erste systemrelevante Bank der Schweiz den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen ein. Im Januar 2025 folgte die Erweiterung um Ethereum-Staking. Die nun angekündigten Anpassungen bauen auf diesem Angebot auf und sollen die Nutzererfahrung näher an die im Krypto-Markt üblichen Standards heranführen.

Ausblick: Weitere Netzwerke geplant

PostFinance kündigt zudem an, ihr Staking-Angebot künftig schrittweise auf weitere Proof-of-Stake-Netzwerke auszuweiten. Konkrete Details dazu sollen im Jahr 2027 folgen. Damit signalisiert die Bank, dass Ethereum-Staking nur ein erster Baustein einer breiter angelegten Strategie im Bereich digitaler Vermögenswerte ist.

Quellen / Medienmitteilung als PDF

By Christian Mäder

Publisher and Founder » Christian Mäder on LinkedIn Covering Bitcoin from Switzerland — in English and German. News, press releases, embargoes and story tips: christian@bitcoinnews.ch