Revolut sondiert laut Bloomberg-Recherchen eine neue Sekundärtransaktion, die das Fintech auf eine Bewertung von 115 Milliarden Dollar heben würde – ausgelöst durch den Erhalt einer UK-Banklizenz und einen laufenden Antrag auf eine Bankcharter in den USA. Ein fertiger Deal ist das noch nicht, aber die Zahl allein sorgt für Gesprächsstoff.
53 % Sprung in sieben Monaten
Die angepeilte Bewertung wäre ein Anstieg von 53 % gegenüber den 75 Milliarden Dollar, die Revolut im November 2025 erreicht hatte. Zur Einordnung: Das ist kein langsames organisches Wachstum, sondern ein Bewertungssprung innerhalb eines einzigen Quartals – getragen von regulatorischen Meilensteinen statt von einem klassischen Hype-Zyklus. Tech Funding News
Schwergewicht unter den Banken
Sollte die Bewertung tatsächlich bei 115 Milliarden Dollar landen, wäre Revolut mehr wert als Barclays und Deutsche Bank und würde sich auf einer Höhe mit BNP Paribas bewegen. Drei Institute, die zusammen auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken – während Revolut erst 2015 gegründet wurde. Tech Funding News
Was das für die Schweizer Fintech- und Krypto-Szene heisst
Ob Revolut am Ende tatsächlich „die wertvollste Privatfirma Europas“ wird, ist offen – der Deal ist noch nicht unterschrieben, und Bewertungen in solchen Pre-IPO-Runden können sich bis zum Closing noch verschieben. Fest steht: Die Richtung ist eindeutig. Ein Unternehmen, das vor zehn Jahren mit einer einfachen Wechselkurskarte startete, spielt heute preislich in der Liga etablierter europäischer Grossbanken.







