Die Raiffeisen Gruppe wird ihren Kunden ab 2027 den Handel und die Verwahrung ausgewählter Kryptowährungen anbieten. Als Technologie- und Infrastrukturpartner setzt Raiffeisen dabei auf die Schweizer Krypto-Bank Sygnum.
Mit einer Bilanzsumme von über 320 Milliarden Franken und rund 3,7 Millionen Kunden gehört Raiffeisen zu den wichtigsten Finanzinstituten der Schweiz. Statt eine eigene Krypto-Infrastruktur aufzubauen, nutzt die Bank die bestehende Lösung von Sygnum, die bereits von zahlreichen Finanzinstituten eingesetzt wird.
Laut Raiffeisen steigt die Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten kontinuierlich. Viele Kunden möchten Kryptowährungen über einen regulierten und vertrauten Anbieter kaufen und verwahren. Genau auf dieses Bedürfnis reagiert die Genossenschaftsbank nun mit ihrem neuen Angebot. Welche Kryptowährungen zum Start unterstützt werden, ist derzeit noch nicht bekannt.
Sygnum zählt zu den führenden Schweizer Banken im Bereich digitaler Vermögenswerte. Das Unternehmen verfügt über eine FINMA-Banklizenz und stellt seine Infrastruktur bereits zahlreichen Banken weltweit zur Verfügung. Die Zusammenarbeit zwischen Raiffeisen und Sygnum ist nicht neu. Beide Institute waren unter anderem an Projekten rund um einen digitalen Schweizer Franken beteiligt.
Mit diesem Schritt folgt Raiffeisen einem klaren Trend. Bereits heute bieten zahlreiche Schweizer Banken ihren Kunden den Zugang zu Kryptowährungen an, darunter PostFinance sowie mehrere Kantonalbanken. Der Druck auf traditionelle Banken wächst, da immer mehr Anleger digitale Vermögenswerte nachfragen und andernfalls auf spezialisierte Anbieter oder Krypto-Börsen ausweichen.
Der Einstieg von Raiffeisen zeigt einmal mehr, dass Kryptowährungen zunehmend im traditionellen Bankensektor angekommen sind. Für Millionen Schweizer Kunden dürfte der Zugang zu Bitcoin und anderen digitalen Assets damit deutlich einfacher werden.







