Di.. Okt. 13th, 2026

Die Schweizer PostFinance baut ihr Angebot im Bereich digitaler Vermögenswerte weiter aus und ermöglicht ab Mai 2026 auch Firmenkunden den direkten Zugang zu Kryptowährungen. Unternehmen können künftig über E-Finance oder die PostFinance-App insgesamt 22 Kryptowährungen handeln, sicher verwahren sowie Ethereum staken. Gleichzeitig öffnet die Bank ihren Kryptoservice erstmals auch für Privatkunden mit Partnerkonto.

Mit diesem Schritt zählt PostFinance zu den ersten systemrelevanten Retailbanken der Schweiz, die Geschäftskunden einen vollständig digitalen Zugang zu Kryptowährungen bieten. Das Angebot richtet sich insbesondere an Unternehmen, die digitale Assets zur Diversifikation ihres Anlageportfolios nutzen oder Kryptowährungen in internationale Zahlungsprozesse integrieren möchten.

Laut einer internen Analyse von PostFinance verfügen bisher lediglich 14 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen über praktische Erfahrungen mit digitalen Assets. Gleichzeitig steigt das Interesse an Blockchain-Technologien und Kryptowährungen spürbar. Felicia Kölliker, Leiterin Firmenkunden bei PostFinance, erklärt, dass immer mehr Schweizer Unternehmen Kryptowährungen als Zahlungsmittel, für internationale Transaktionen oder als strategische Ergänzung ihres Anlageportfolios prüfen würden. Dafür benötigten Firmen eine benutzerfreundliche und regulierte Wallet-Infrastruktur.

Das neue Angebot für Firmenkunden funktioniert nach dem Prinzip „Execution only“. Unternehmen können damit eigenständig Kryptowährungen kaufen, verkaufen und verwahren. Zusätzlich steht Ethereum-Staking zur Verfügung, wodurch regelmässige Erträge generiert werden können. Der Handel mit den aktuell 22 unterstützten Kryptowährungen ist rund um die Uhr möglich.

Besonders gross sei die Nachfrage laut Alexander Thoma, Head of Digital Assets bei PostFinance, bei institutionellen Firmenkunden wie Finanzinstituten, Versicherungen, Verwaltungen, Pensionskassen oder Kapitalgesellschaften. Diese Organisationen würden bereits heute professionelle Finanzprozesse nutzen und erwarteten denselben Standard auch im Bereich digitaler Assets.

PostFinance betont zudem die hohe Bedeutung von Sicherheit und regulatorischer Konformität. Als systemrelevante Schweizer Bank erfülle das Institut höchste Sicherheits-, Prüfungs- und Regulierungsstandards. Die Verwahrung der Kryptowährungen erfolge vollständig in der Schweiz.

Auch Privatkunden profitieren von der Erweiterung des Angebots. Neu können Kunden mit einem gemeinsamen Partnerkonto ebenfalls ein Kryptodepot eröffnen und gemeinsam in digitale Assets investieren. Damit integriert PostFinance Kryptowährungen erstmals auch in die gemeinsame Finanzplanung von Paaren. Zusätzlich stehen Sparpläne zur Verfügung, mit denen bereits ab 50 US-Dollar regelmässig in Kryptowährungen investiert werden kann.

Mit der Öffnung des Kryptoservices für Unternehmen und Partnerkonten setzt PostFinance ihren Ausbau im Bereich digitaler Vermögenswerte konsequent fort und positioniert sich stärker im wachsenden Schweizer Markt für regulierte Krypto-Dienstleistungen.

By Christian Mäder

Publisher and Founder » Christian Mäder on LinkedIn Covering Bitcoin from Switzerland — in English and German. News, press releases, embargoes and story tips: christian@bitcoinnews.ch