Ein historischer Moment für das Netzwerk von Bitcoin: Mehr als 20 Millionen BTC wurden inzwischen durch Mining erzeugt. Damit sind bereits rund 95 % aller jemals existierenden Bitcoin im Umlauf. Die verbleibende letzte Million wird allerdings deutlich länger brauchen – voraussichtlich rund 114 Jahre.
Der Grund dafür liegt im Design von Bitcoin selbst. Das Netzwerk wurde so programmiert, dass maximal 21 Millionen BTC existieren können. Neue Coins entstehen nur durch das sogenannte Mining, bei dem Computer komplexe mathematische Aufgaben lösen und dafür eine Blockbelohnung erhalten.
Diese Belohnung halbiert sich jedoch etwa alle vier Jahre bei einem Ereignis namens Bitcoin Halving. Während Miner zu Beginn des Netzwerks noch 50 BTC pro Block erhielten, sind es heute nur noch 3,125 BTC. Durch diese regelmäßigen Halbierungen sinkt die Geschwindigkeit, mit der neue Bitcoin entstehen, immer weiter.
Deshalb wird die letzte Million BTC extrem langsam in Umlauf kommen. Schätzungen zufolge wird der allerletzte Bitcoin erst um das Jahr 2140 geschürft. Bis dahin müssen Miner zunehmend auf Transaktionsgebühren statt auf Blockbelohnungen setzen, um profitabel zu bleiben.
Für Investoren und Marktbeobachter unterstreicht dieser Meilenstein vor allem eines: Die Knappheit von Bitcoin wird mit der Zeit immer stärker. Während traditionelle Währungen theoretisch unbegrenzt gedruckt werden können, bleibt die Obergrenze von 21 Millionen BTC unveränderlich – ein zentrales Argument für viele Befürworter der digitalen Währung.
Der Schritt über die Marke von 20 Millionen geminten Coins zeigt daher eindrucksvoll, wie weit das Netzwerk seit der Einführung durch Satoshi Nakamoto im Jahr 2009 bereits gekommen ist. Gleichzeitig beginnt nun eine neue Phase, in der die verbleibenden Bitcoin immer langsamer und damit potenziell wertvoller werden.







