Do.. Apr. 16th, 2026

Der Blockchain-Finanzdienstleister Ripple will seine Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum weiter ausbauen. Das Unternehmen kündigte an, eine australische Finanzlizenz zu sichern – die sogenannte Australian Financial Services License.

Mit dieser Lizenz kann Ripple seine Zahlungsdienste offiziell in Australia erweitern. Ziel ist es, Banken, Fintechs und Unternehmen schnellere und effizientere grenzüberschreitende Transaktionen zu ermöglichen. Die Infrastruktur von Ripple verbindet dabei klassische Finanzsysteme mit Blockchain-Technologie und digitalen Vermögenswerten.

Nach Angaben von Ripple soll die Lizenz über die geplante Übernahme von BC Payments Australia Pty Ltd erfolgen. Damit könnte das Unternehmen künftig den gesamten Ablauf einer internationalen Zahlung selbst abwickeln – von der Kundenregistrierung und Compliance bis hin zu Liquidität, Wechselkursmanagement und der finalen Auszahlung.

Laut Fiona Murray ist Regulierung ein zentraler Bestandteil der Strategie des Unternehmens. Gerade Australien sei ein wichtiger Markt für die Expansion der Ripple-Zahlungsplattform in der Region.

Die Nutzung der Ripple-Technologie wächst in Asien bereits stark. Das Zahlungsvolumen in der Region hat sich laut Unternehmensangaben im Jahr 2025 fast verdoppelt. In Australien arbeitet Ripple bereits mit mehreren Finanzunternehmen zusammen, darunter Novatti Group und Independent Reserve.

Insgesamt verfügt Ripple inzwischen über mehr als 75 regulatorische Lizenzen weltweit. Damit zählt das Unternehmen zu den am stärksten regulierten Akteuren im Kryptosektor. Die zugrunde liegende Kryptowährung XRP spielt dabei eine zentrale Rolle bei der schnellen Abwicklung internationaler Zahlungen.

Für den Kryptomarkt ist dieser Schritt ein weiteres Signal dafür, dass Blockchain-basierte Zahlungssysteme zunehmend in regulierte Finanzstrukturen integriert werden.

By Christian Mäder

Publisher and Founder >> Christian Mäder auf LinkedIn