Fr.. März 13th, 2026

Am 12. Februar 2026 fand in Oslo die erste Satoshi-Nakamoto-Jahresansprache statt, organisiert vom Bitcoin Policy Institute Norway in der Nationalbibliothek – einen Tag vor der Rede des Zentralbankchefs. Thomas Eichenberger von der Schweizer Bank Sygnum erklärte, wie Bitcoin sich vom reinen Sammelobjekt zu einem echten Wertaufbewahrungsmittel entwickelt und wie Banken Schritt für Schritt Dienstleistungen darauf aufbauen.

Bitcoin funktioniert als neues Geldsystem

Eichenberger erinnerte an das Bitcoin-Whitepaper von 2008 und erklärte, dass Bitcoin ohne zentrale Instanz funktioniert. Statt einer Bank, die Buchungen kontrolliert, bestätigen viele verteilte Computer im Netzwerk, wem welches Bitcoin gehört und wann Transaktionen stattfinden. So kann digitales Geld erstmals ohne vertrauenswürdige Dritte existieren.

Bitcoin ist mehr als ein Asset

Bitcoin ist keine normale Anlage, sondern eine neue Art Geld. Peer-to-Peer bedeutet direkte Zahlungen zwischen Menschen ohne Bank als Mittler. Elektronisch heißt, dass Sicherheit durch Verschlüsselung und die Blockchain entsteht, nicht durch Banken oder Staaten. Ziel ist es, Geldüberweisungen ohne Banken zu ermöglichen, bei denen das Netzwerk selbst überprüft, was passiert.

Welche Eigenschaften Geld ausmachen

Eichenberger erklärte, dass Geld bestimmte Eigenschaften haben muss: knapp, haltbar, akzeptiert, transportabel, teilbar und austauschbar. Zusätzlich sind bei Bitcoin Unveränderbarkeit und Dezentralisierung moderne Pluspunkte.

Warum Bitcoin schon stark ist

Bitcoin erfüllt viele dieser Kriterien: Es gibt nur 21 Millionen Coins, es kann leicht über Grenzen verschoben werden, es lässt sich bis auf einen Satoshi teilen, und die Blockchain ist fälschungssicher. Die Akzeptanz entscheidet letztlich die Nutzer und Märkte.

Historische Einordnung
Bitcoin durchläuft die typische Entwicklung von Geld: zuerst Sammelobjekt, dann Wertaufbewahrungsmittel, später Zahlungsmittel und schließlich Rechnungseinheit. Heute hat BiAm 12. Februar 2026 fand in Oslo die erste Satoshi-Nakamoto-Jahresansprache statt, organisiert vom Bitcoin Policy Institute Norway in der Nationalbibliothek – einen Tag vor der Rede des Zentralbankchefs. Thomas Eichenberger von der Schweizer Bank Sygnum erklärte, wie Bitcoin sich vom reinen Sammelobjekt zu einem echten Wertaufbewahrungsmittel entwickelt und wie Banken Schritt für Schritt Dienstleistungen darauf aufbauen.

Bitcoin funktioniert als neues Geldsystem

Eichenberger erinnerte an das Bitcoin-Whitepaper von 2008 und erklärte, dass Bitcoin ohne zentrale Instanz funktioniert. Statt einer Bank, die Buchungen kontrolliert, bestätigen viele verteilte Computer im Netzwerk, wem welches Bitcoin gehört und wann Transaktionen stattfinden. So kann digitales Geld erstmals ohne vertrauenswürdige Dritte existieren.

Bitcoin ist mehr als ein Asset

Bitcoin ist keine normale Anlage, sondern eine neue Art Geld. Peer-to-Peer bedeutet direkte Zahlungen zwischen Menschen ohne Bank als Mittler. Elektronisch heißt, dass Sicherheit durch Verschlüsselung und die Blockchain entsteht, nicht durch Banken oder Staaten. Ziel ist es, Geldüberweisungen ohne Banken zu ermöglichen, bei denen das Netzwerk selbst überprüft, was passiert.

Welche Eigenschaften Geld ausmachen

Eichenberger erklärte, dass Geld bestimmte Eigenschaften haben muss: knapp, haltbar, akzeptiert, transportabel, teilbar und austauschbar. Zusätzlich sind bei Bitcoin Unveränderbarkeit und Dezentralisierung moderne Pluspunkte.

Warum Bitcoin schon stark ist

Bitcoin erfüllt viele dieser Kriterien: Es gibt nur 21 Millionen Coins, es kann leicht über Grenzen verschoben werden, es lässt sich bis auf einen Satoshi teilen, und die Blockchain ist fälschungssicher. Die Akzeptanz entscheidet letztlich die Nutzer und Märkte.

Historische Einordnung

Bitcoin durchläuft die typische Entwicklung von Geld: zuerst Sammelobjekt, dann Wertaufbewahrungsmittel, später Zahlungsmittel und schließlich Rechnungseinheit. Heute hat Bitcoin die Phase des Wertaufbewahrungsmittels erreicht, doch für den Alltag müssen Volatilität sinken, Zahlungen schneller und günstiger werden und regulatorische Klarheit herrschen.

So nutzen Banken Bitcoin

Banken fangen mit sicherer Aufbewahrung (Custody) an, danach kommen Kauf- und Verkaufsmöglichkeiten, Kredite auf Basis von Bitcoin und schließlich Integration in Zahlungen und erweiterte Finanzprodukte. So wird Bitcoin vom Spekulationsobjekt zum Teil des Bankensystems.

Blick in die Zukunft

Für den nächsten Schritt als Zahlungsmittel braucht es stabile Preise, tiefere Märkte, funktionierende Layer-2-Lösungen wie Lightning und klarere Regeln. Um Bitcoin als Rechnungseinheit einzusetzen, müssten Verträge, Rohstoffe und internationale Zahlungen stärker in Bitcoin abgewickelt werden. In einer multipolaren Welt könnte Bitcoin als neutrale Währung zwischen Staaten dienen.

Eichenberger schloss mit Satoshis bekannter Empfehlung: „Vielleicht ist es sinnvoll, etwas zu halten, falls es sich durchsetzt“ – und stellte die Frage, ob wir eine Finanzialisierung von Bitcoin oder eine Bitcoinisierung der Finanzwelt erleben.tcoin die Phase des Wertaufbewahrungsmittels erreicht, doch für den Alltag müssen Volatilität sinken, Zahlungen schneller und günstiger werden und regulatorische Klarheit herrschen.

So nutzen Banken Bitcoin

Banken fangen mit sicherer Aufbewahrung (Custody) an, danach kommen Kauf- und Verkaufsmöglichkeiten, Kredite auf Basis von Bitcoin und schließlich Integration in Zahlungen und erweiterte Finanzprodukte. So wird Bitcoin vom Spekulationsobjekt zum Teil des Bankensystems.

Blick in die Zukunft

Für den nächsten Schritt als Zahlungsmittel braucht es stabile Preise, tiefere Märkte, funktionierende Layer-2-Lösungen wie Lightning und klarere Regeln. Um Bitcoin als Rechnungseinheit einzusetzen, müssten Verträge, Rohstoffe und internationale Zahlungen stärker in Bitcoin abgewickelt werden. In einer multipolaren Welt könnte Bitcoin als neutrale Währung zwischen Staaten dienen.

Eichenberger schloss mit Satoshis bekannter Empfehlung: „Vielleicht ist es sinnvoll, etwas zu halten, falls es sich durchsetzt“ – und stellte die Frage, ob wir eine Finanzialisierung von Bitcoin oder eine Bitcoinisierung der Finanzwelt erleben.