Sa.. März 14th, 2026

Morgan Stanley drückt beim Thema Krypto offenbar aufs Tempo. Laut Berichten will die US-Großbank den Handel mit Spot-Assets wie Bitcoin, Ethereum und Solana über die hauseigene Plattform E*Trade ermöglichen – technisch abgewickelt über Zero Hash.

Damit würde Krypto nicht mehr nur ein Nischenprodukt für institutionelle Kunden bleiben, sondern stärker ins klassische Wealth Management integriert. Zusätzlich arbeitet die Bank demnach an einer eigenen Wallet-Lösung und prüft weitere börsengehandelte Produkte, was auf eine langfristige strategische Positionierung im digitalen Asset-Sektor hindeutet.

Bemerkenswert ist der Kontrast zu Häusern wie JPMorgan Chase, die zwar Blockchain-Technologie nutzen, aber beim direkten Retail-Kryptoangebot vorsichtiger agieren. Morgan Stanley scheint dagegen den Trend erkannt zu haben: Vermögende Privatkunden und zunehmend auch Retail-Anleger erwarten einen regulierten Zugang zu Spot-Krypto – direkt bei ihrer Hausbank.

Parallel zeigen Marktstimmen wie die von Brian Armstrong von Coinbase, dass viele Privatanleger Kursrückgänge zuletzt zum Nachkaufen genutzt haben. Auch politische Signale – etwa von Cynthia Lummis mit ihrer Idee einer strategischen Bitcoin-Reserve – unterstreichen, dass digitale Assets längst im Mainstream angekommen sind.

Fazit: Wenn eine Traditionsbank wie Morgan Stanley Krypto zum Kerngeschäft erklärt, ist das weniger Hype als vielmehr ein struktureller Wandel im Finanzsystem. Die Grenze zwischen Wall Street und Blockchain verschwimmt zunehmend.

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