Oder die Frage, welche sich viele Bitcoiner stellen, wie tief muss der Bitcoin-Preis sinken, damit es zum Margin Call des Jahhunderts kommt? Tatsache ist, es gibt bei MicroStrategy (MSTR) keine einzelne, festgeschriebene „Liquidation-Grenze“ wie bei einem privaten Hebel-Trader auf einer Krypto-Börse. Michael Saylors Strategie ist darauf ausgelegt, genau solche automatischen Liquidationen (Margin Calls) zu verhindern.
Dennoch lassen sich aus der Schuldenstruktur und den aktuellen Finanzdaten für das Jahr 2026 zwei kritische Zonen ableiten:
1. Die psychologische Grenze: Der Durchschnittspreis
Derzeit (Stand Februar 2026) liegt der durchschnittliche Kaufpreis von MicroStrategy bei etwa 76.000 USD bis 77.000 USD pro Bitcoin.
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Status: Da der Bitcoin-Kurs aktuell um diese Marke schwankt (zuletzt kurzzeitig unter 75.000 USD), weist die Firma zeitweise „unrealisierte Verluste“ aus.
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Folge: Das führt zu Panik an der Börse und lässt die MSTR-Aktie oft stärker fallen als Bitcoin selbst, löst aber keine Liquidation aus. Saylor muss keine Bitcoins verkaufen, nur weil der Preis unter den Kaufpreis fällt.
2. Die rechnerische „Gefahrenzone“ (Solvenz-Grenze)
Eine echte Gefahr der Zahlungsunfähigkeit entstünde erst bei einem massiven, dauerhaften Kurssturz. Analysten berechnen hierfür verschiedene Szenarien:
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Schuldendeckung: Um die gesamten Verbindlichkeiten (ca. 14–18 Mrd. USD an Schulden und Vorzugsaktien) rein durch den Wert der Bitcoins zu decken, müsste der Bitcoin-Preis auf etwa 20.000 USD fallen.
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Zinszahlungen: MicroStrategy benötigt jährlich hohe Summen (geschätzt über 600–800 Mio. USD) für Zinsen und Dividenden. Da das Softwaregeschäft allein das nicht deckt, nutzt die Firma Cash-Reserven (aktuell ca. 2,25 Mrd. USD).
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Margin Calls: Es gibt nur sehr geringe besicherte Kredite (früher bei der Silvergate Bank, mittlerweile weitgehend abgelöst), die direkte Margin Calls auslösen könnten. Der Großteil der Schulden besteht aus Wandelanleihen (Convertible Notes).
Warum eine Liquidation unwahrscheinlich ist
Das „Geniale“ (oder Riskante) an Saylors Modell sind die Bedingungen der Schulden:
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Keine Covenants: Die meisten Anleihen haben keine Klauseln, die MicroStrategy zum Verkauf zwingen, wenn der Bitcoin-Preis fällt.
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Lange Laufzeiten: Die großen Rückzahlungen werden erst zwischen 2027 und 2032 fällig. Bis dahin muss Saylor den Bitcoin nicht anrühren, solange er die Zinsen zahlt.
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Aktien statt Cash: Viele Schulden können am Ende der Laufzeit einfach in neue MSTR-Aktien umgewandelt werden, anstatt bar zurückgezahlt werden zu müssen.
Fazit: Eine „Zwangsliquidation“ durch die Banken ist fast ausgeschlossen. Das eigentliche Risiko ist eine „Verwässerungs-Spirale“: Wenn der Kurs zu tief fällt, müsste Saylor massenhaft neue Aktien zu Spottpreisen drucken, um die Zinsen zu bedienen, was den Aktienkurs fast wertlos machen könnte.
100% of distributions paid by Strategy during 2025 on its Digital Credit instruments were treated as a nontaxable Return of Capital (ROC), to the extent of a shareholder’s tax basis, for U.S. federal income tax purposes. $STRChttps://t.co/FDGptesR5A
— Strategy (@Strategy) February 2, 2026








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