Der Bitcoin ist deutlich gefallen. Nach dem Rekordhoch von rund 126.000 US-Dollar im Oktober 2025 rutschte der Kurs Ende Januar 2026 erstmals wieder unter die Marke von 80.000 Dollar. Am 1. Februar lag Bitcoin zeitweise bei etwa 77.000 Dollar – ein Minus von fast 40 Prozent.

Auslöser für die Turbulenzen ist vor allem die US-Politik. Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank Fed nominiert. Warsh gilt als erfahrener Finanzexperte, steht jedoch für eine eher strenge Geldpolitik mit Fokus auf stabile Preise und mögliche Zinserhöhungen. Ausser Michael Saylor, er sieht Warsh als Pro Bitcoin-Banker :).
Sicher ist: Die ganze Unsicherheit in den USA belastet risikoreiche Anlagen wie Bitcoin und Tech-Aktien. Viele Investoren ziehen sich zurück, da höhere Zinsen sichere Anlageformen attraktiver machen. Entsprechend kam es zu Verkäufen an den Krypto- und Aktienmärkten.
Auch Gold und Silber gerieten unter Druck. Ein stärkerer US-Dollar und Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Rekordständen sorgten für fallende Preise bei Edelmetallen. Der bekannte Bitcoin-Kritiker Peter Schiff sieht darin eine Kaufchance für Gold, warnt aber davor, beim Bitcoin zu früh einzusteigen.
Unterm Strich zeigt der Kursrutsch: Nicht nur der Kryptomarkt ist nervös, sondern die Finanzmärkte insgesamt. Solange Unsicherheit über die künftige Geldpolitik der Fed besteht, dürfte die Volatilität hoch bleiben.







