Mi.. Feb. 18th, 2026

In diesem Video von Unchained diskutiert Gastgeber Steve Erlick mit Steve Sosnick, dem Chefstrategen von Interactive Brokers, über die aktuelle Rolle von Bitcoin im Vergleich zu Gold sowie die Auswirkungen geopolitischer Ereignisse auf die Finanzmärkte.

Zusammenfassung: Bitcoin vs. Gold und Geopolitik

Das Gespräch beleuchtet die Schwierigkeit von Bitcoin, seinen Status als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten zu festigen, während Gold gleichzeitig Rekordwerte erreicht.

1. Bitcoin als Risiko-Asset statt digitalem Gold

  • Volatilität: Bitcoin verhält sich derzeit eher wie ein Risiko-Asset (ähnlich dem NASDAQ 100) als wie Gold [06:43]. Er profitiert von lockerer Geldpolitik, leidet aber in Phasen akuter Marktunsicherheit.

  • Erfolg als Hindernis: Durch den Erfolg der Bitcoin-ETFs ist die Kryptowährung im Mainstream angekommen. Viele Anleger behandeln sie nun wie eine normale Aktie in ihrem Portfolio und verkaufen bei Anzeichen von Risiko [07:09], [10:07].

  • Fehlende Erträge: Im Gegensatz zu Unternehmen wie Nvidia hat Bitcoin keine Gewinne oder Umsätze, was eine fundamentale Bewertung in Krisenzeiten erschwert [12:46].

  • Stablecoins als Alternative: Sosnick vermutet, dass ein Teil der Nachfrage nach „sicheren Häfen“, die früher an Bitcoin ging, nun zu Stablecoins abwandert, da diese die Vorteile der Blockchain ohne die Preisvolatilität bieten [21:40].

2. Geopolitische Einflüsse und Marktreaktionen

  • Greenland-Drama & Zölle: Das Video thematisiert aktuelle Nachrichten (zum Zeitpunkt der Aufnahme), wonach Donald Trump von angedrohten Zöllen gegen europäische Partner absieht, nachdem Fortschritte in der Grönland-Frage erzielt wurden [24:16].

  • Markterleichterung: Die Rücknahme von Zollanordnungen führte zu einem sofortigen „Risk-on“-Schub, bei dem Bitcoin kurzzeitig wieder auf ca. 90.000 USD stieg [30:11].

  • Persönliche Volatilität: Sosnick merkt an, dass die unvorhersehbare Politik des US-Präsidenten zusätzliche Volatilität in die Märkte bringt, da Händler nie genau wissen, woran sie sind [37:45].

3. Unabhängigkeit der Federal Reserve

  • Rechtliche Auseinandersetzungen: Es wird über die Versuche diskutiert, Fed-Gouverneure wie Lisa Cook zu entlassen. Sosnick betont, dass die Unabhängigkeit der Zentralbank für die Märkte von entscheidender Bedeutung ist, um Inflation effektiv zu bekämpfen [43:55].

  • Historische Lehren: Ein Eingreifen der Politik in die Zinspolitik (wie unter Arthur Burns in den 70ern) führt oft zu langfristig schädlicher Inflation [45:24].

Fazit: Bitcoin muss laut Sosnick erst eine „währungsähnliche Volatilität“ erreichen, um tatsächlich als sicherer Hafen wie Gold wahrgenommen zu werden [20:18]. Bis dahin bleibt es ein spekulatives Asset, das stark auf globale Risiko-Trends reagiert.

Das vollständige Video findest du hier: YouTube – Gold Sets the Bar, But Bitcoin Can Catch Up

By Christian Mäder

Publisher and Founder >> Christian Mäder auf LinkedIn

One thought on “Bitcoin vs. Gold: Warum die Kryptowährung noch kein „Sicherer Hafen“ ist”
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