Der Chefanalyst bei Bitget, Ryan Lee, sieht den jüngsten Rückgang von Bitcoin als typische makroökonomische Korrektur:
«Die erneuten Befürchtungen eines Handelskriegs zwischen den USA und der EU führten zu Liquidationen von gehebelten BTC im Wert von rund 865 Millionen US-Dollar. Dieser Rückgang spiegelt eher die erhöhte geopolitische Unsicherheit als einen strukturellen Einbruch der Nachfrage wider.»
Lee betont, dass Händler dies als vorübergehenden Rückgang interpretieren sollten.
«Die Volatilität bietet Chancen, diversifizierte Positionen aufzubauen und bei wichtigen Unterstützungsniveaus zu akkumulieren»
erklärt er. Kurzfristig sieht der Experte eine Stabilisierung von BTC zwischen 85’000 und 95’000 US-Dollar, sobald sich die Handelsspannungen lösen und die Risikostimmung normalisiert.
Auch Ethereum zeigt ähnliche Muster. Trotz kurzfristiger Risikoaversion hält die technische Unterstützung bei etwa 3’000 US-Dollar. «ETH bewegt sich derzeit zwischen 3’000 und 3’400 US-Dollar. Ein Aufwärtstrend hängt von erneuter Risikobereitschaft und breiter Marktunterstützung ab», so Lee.
Insgesamt unterstreicht diese Entwicklung die zunehmende Rolle von Kryptowährungen als Risikoanlage, die stark von makroökonomischen Faktoren beeinflusst wird. Kurzfristige geopolitische Gegenwinde können die Märkte bewegen, die fundamentalen Nachfragetreiber für BTC und ETH bleiben jedoch intakt.







