Die Gaming-Szene in der Schweiz verändert sich gerade gewaltig. Blockchain ist das Thema und hier wird’s in den nächsten Jahren sicherlich noch viel mehr Bewegung geben, mehr als in den letzten 10 Jahren zusammen. Play to earn, digitale Währungen und Co. stehen dabei für die Schweiz im Fokus. Die klaren Krypto-Regelungen sind dabei aber der Knotenpunkt.
Blockchain im Jahr 2025
Für die Schweizer Finanzbranche ist die reine Experimentierphase vorbei. Viele Institute arbeiten inzwischen ganz konkret an Blockchain-Projekten. Spannend ist hier eine aktuelle Umfrage. 86 Prozent der teilnehmenden Firmen geben an, bereits eine richtige Blockchain-Strategie zu fahren. Und das ist deutlich mehr, als man noch vor ein paar Jahren erwartet hätte. Über 60 Prozent arbeiten mit produktiven Kryptoangeboten.
Für die Studie wurden zwischen August und Oktober 2025 die Angaben von 28 Schweizer Banken und Finanzdienstleistern einbezogen. Rund zwei Drittel der Banken gehen inzwischen davon aus, dass Blockchain bleiben wird. Nicht als Mode, sondern als etwas, das langfristig Gewicht bekommt. Im Vorjahr hatten sich nur 37 Prozent der Befragten dafür ausgesprochen.
Man kann fast sagen: Eine Blockchain-Strategie gehört heute einfach dazu. Kaum ein Institut lässt das Thema noch links liegen. Mit der Umsetzung rücken praktische Fragen in den Vordergrund, von Regulation bis IT-Anforderungen.
Einschränkungen werden bei der nächsten Phase der Entwicklung deutlich. Ganze 75 Prozent der Studienteilnehmer sind der Überzeugung, dass die Schweiz im Settlement zu viel Vorsicht an den Tag legt und sich dadurch gegenüber der EU keinen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.
Blockchain-Trends bis 2026
Für Blockchain und Online-Gaming zeichnen sich bis 2026 so einige Trends ab. Vieles deutet darauf hin, dass NFTs für die Spieler deutlich mehr bedeuten werden. Nicht nur ein hübscher Skin, sondern echte digitale Besitzstücke, teilweise sogar ganze Landstücke. Auch Play-to-Earn ist kein Randthema mehr. Man sieht es inzwischen überall. Kleine Spiele, große Plattformen, Side-Experimente. Und viele Spieler verdienen dabei tatsächlich Krypto. Und dann wäre da noch der Trend zu dezentralen Welten.
Der taucht in Gesprächen ständig auf, und ehrlich gesagt, wundert das kaum. Zentralisierte Server werden reduziert und die Spieler können ihre Daten und Assets im Web3-Gaming besser kontrollieren. Viele Plattformen akzeptieren inzwischen Kryptowährungen. Ein Schritt, den auch Schweizer Banken unterstützen. So ermöglicht zum Beispiel die Luzerner Kantonalbank den Krypto-Handel. Spieleentwickler erkennen vermehrt die Vorteile der Blockchain-Technologie. Im Jahre 2026 wird sich der Trend fortsetzen und der Spielemarkt als eines der wichtigsten Anwendungsfelder für Blockchain in den Fokus geraten.
Blockchain für Spiele
Schon kurz nach den ersten Bitcoin-Experimenten fragten sich Entwickler: ‚Kann man das eigentlich fürs Gaming nutzen?‘ Heute wissen wir: ja, und zwar in ziemlich vielen Varianten. Gerade Blockchain-basierte Glücksspiele setzen stark auf Einstiegshilfen wie Boni. Gerade im Blockchain-Glücksspiel taucht eine Sache immer wieder auf: Bonusmodelle. Der bekannteste ist wohl der casino bonus ohne einzahlung. Ein klassischer Köder, aber ein effektiver.
Die Blockchain-Technologie ist im gesamten Glücksspielsektor angekommen. Eine Reihe renommierter Firmen haben sich zur Blockchain Game Alliance zusammengeschlossen, um weiter an der Erforschung und Nutzung der Blockchain-Vorteile zu arbeiten. Dazu gehören Ubisoft, Alto.io, Enjin, B2Expand, Ultra, ConsenSys oder EverdreamSoft.
Weil Blockchain inzwischen in vielen Spielen steckt, entstehen Funktionen, die vorher schlicht nicht möglich waren. Entwickler erkennen dadurch natürlich auch den direkten Vorteil, der sich durch die Integration der Blockchain in die vorhandene Softwarestruktur der Spiele ergibt. Spieler bekommen die Möglichkeit, den Besitz von virtuellen Gegenständen in unterschiedlichen virtuellen Umgebungen eindeutig nachzuweisen.
Durch die Distributed-Ledger-Technologie können alle Assets der Spielumgebung digitalisiert werden. Dadurch haben die Spieler ihre Leistungen nicht nur visuell vor Augen, sondern können auch mit digitalen Assets handeln. Werden im Spiel Preise gewonnen, besteht die Möglichkeit der Umwandlung in echtes Geld.
Ein spannender Nebeneffekt: Zum ersten Mal kann man wirklich zeigen, was einem “gehört”, und zwar über mehrere Spiele hinweg. Bisher befanden sich die meisten Online-Spiele in einer isolierten Umgebung. Eine Interaktion der Games war nicht möglich. Durch Blockchain können dagegen vollständige Systeme bedient werden. Viele davon lassen sich untereinander verknüpfen.
Gaming und Blockchain bis 2026
Bis 2026 werden im Gaming-Bereich wohl neue Geschäftsmodelle entstehen, viele davon auf Multi-Chain-Basis. Für Nutzer dürfte das Ganze spürbar bequemer werden. Durch die Integration von Stablecoins lassen sich Zahlungen vereinfachen. Eine dezentralere Datenstruktur öffnet die Tür für Multi-Chain-Lösungen, die sich gerade erst entwickeln.
Renommierte Unternehmen der Branche planen den Gang an die Börse, was zu einer weiteren Stärkung und Etablierung von Blockchain-Gaming im nationalen und internationalen Finanzmarkt führt.
Blockchain und Online-Gaming: welche Besonderheiten gibt es in der Schweiz?
Für Investoren bietet die Schweiz ein stabiles Umfeld. Nicht zuletzt, weil Blockchain-Projekte aktiv gefördert werden. Für mehr Transparenz bei der Behandlung digitaler Assets zu sorgen ist auch 2026 ein wichtiges Anliegen. So soll eine Ausweitung des automatischen Informationsaustauschs mit der EU vollzogen werden. Schaut man sich die Entwicklung in der Schweiz an, dürfte das Zusammenspiel von Blockchain und Gaming in den nächsten Jahren noch enger werden.







