Ripple erreicht in Europa einen neuen Meilenstein: Die in Zug ansässige, FINMA-regulierte AMINA Bank wird als erste europäische Bank Ripple Payments einsetzen, um nahezu in Echtzeit grenzüberschreitende Zahlungen für ihre Kunden abzuwickeln. Mit dieser Partnerschaft verbindet die Schweizer Kryptobank erstmals ihre Blockchain-Infrastruktur direkt mit den regulierten Zahlungsrails von Ripple – ein Schritt, der ganz bewusst die Reibung zwischen Web3-Ökosystem und traditionellem Banking adressiert.
Für AMINA Bank bedeutet die Integration weniger Abhängigkeit von klassischen Korrespondenzbanken und eine sofortige Erweiterung ihrer globalen Zahlungsfähigkeiten. Besonders für Kunden, die in Stablecoins agieren, entfällt damit ein zentraler Engpass. Laut AMINA-Produktchef Myles Harrison waren herkömmliche Bankensysteme schlicht nicht in der Lage, Fiat- und Stablecoin-Zahlungen ohne Verzögerung parallel zu verarbeiten. Ripple schließt diese Lücke, indem die Bank künftig Zahlungen über RLUSD und andere Stablecoins schnell, transparent und kosteneffizient abwickeln kann.
Ripple betont gleichzeitig, dass AMINA Bank bereits zuvor eine Schlüsselrolle spielte: Sie war die erste Bank weltweit, die Ripples Stablecoin RLUSD für Custody und Handel unterstützte. Mit der nun vertieften Kooperation wird AMINA zu einem noch stärkeren On-Ramp, der digitalen Vermögenswerten den Weg in das klassische Finanzsystem ebnet.
Ripple Payments deckt mittlerweile mehr als 90 Prozent der täglichen globalen FX-Liquidität ab und hat über 95 Milliarden US-Dollar an Volumen verarbeitet. Die Lösung ist inzwischen in Australien, Brasilien, Dubai, Mexiko, Singapur, der Schweiz und den USA verfügbar.
Für die Schweiz bedeutet diese Partnerschaft ein klares Signal: Banken mit Krypto-DNA übernehmen eine Vorreiterrolle, während klassische Institute zunehmend unter Druck geraten, ihre Zahlungsinfrastruktur zu modernisieren. Die Kombination aus regulatorischer Stabilität, technischer Reife und globaler Reichweite dürfte AMINA Bank weiter als führenden Akteur im digitalen Asset-Banking positionieren – und Ripple fest im europäischen Markt verankern.







