Do.. Jan. 15th, 2026

Die Bank of America (BofA) hebt ihre bisherigen Restriktionen für Vermögensberater auf und erlaubt ab Januar 2025, Bitcoin-ETFs aktiv zu empfehlen – mit Allokationen von 1 bis 4 Prozent. Über 15’000 Berater bei Merrill, der Bank of America Private Bank und Merrill Edge können damit proaktiv Krypto-Produkte vorstellen, statt nur auf Kundenanfrage zu reagieren. Vier ETFs gehören ab 5. Januar zur offiziellen Produktpalette: Bitwise Bitcoin ETF (BITB), Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC), Grayscale Bitcoin Mini Trust (BTC) und BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT).

Mit einem verwalteten Vermögen von über 3.6 Billionen Dollar gehört BofA zu den grössten Wealth-Management-Anbietern der USA. Die neue Policy markiert einen strategischen Wechsel: Bitcoin wird als Diversifikationsinstrument mit hohem Risikoprofil behandelt. Ähnlich hatte Morgan Stanley 2024 Bitcoin-ETFs für Kunden mit hoher Risikotoleranz zugelassen.

Die Entscheidung fällt in eine Phase erhöhter Marktvolatilität: Bitcoin liegt Anfang Dezember bei rund 93’000 Dollar, nach einem Allzeithoch von 126’000 Dollar im Oktober. BlackRocks IBIT hält aktuell 776’000 BTC, trotz November-Abflüssen von 2.3 Milliarden Dollar.

Die Öffnung durch BofA folgt nur kurz nach Vanguards Kehrtwende, die eigene 11-Billionen-Dollar-Plattform für Krypto-ETFs freizugeben. Damit steigt der Druck auf Nachzügler wie Wells Fargo, Goldman Sachs und UBS, ihre Berater ebenfalls aktiv Krypto-Produkte empfehlen zu lassen.

Für Schweizer Anleger bleibt die Situation fragmentiert: Während 21Shares Bitcoin ETP (ABTC) seit 2019 verfügbar ist, setzen Banken unterschiedlich auf Krypto-Exposure. Dennoch könnte die Entscheidung der Bank of America als Wegweiser für europäische und Schweizer Institute dienen.

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By Christian Mäder

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