Ethereum bekommt ein großes Upgrade: Fusaka. Nach Pectra bringt Fusaka neue Funktionen, die Ethereum schneller, sicherer und benutzerfreundlicher machen. Der Name kombiniert das Upgrade der Execution Layer („Osaka“) und der Consensus Layer („Fulu“).
Die Hauptverbesserung ist PeerDAS. Das bedeutet, dass Daten von Layer-2-Netzwerken, die bisher jeder Node speichern musste, nun clever aufgeteilt werden. Jeder Node hält nur einen Teil der Daten, kann sie aber trotzdem jederzeit rekonstruieren. Das spart Speicherplatz und Bandbreite und ermöglicht mehr Skalierung für Layer-2-Lösungen.
Mit sogenannten Blob-Parameter-Only-Forks kann Ethereum außerdem die Menge der gespeicherten Daten flexibel erhöhen, ohne auf große Upgrades warten zu müssen. Das sorgt für eine bessere Anpassung an wachsende Layer-2-Netze.
Fusaka bringt auch Sicherheits- und Gas-Verbesserungen: Die maximale Transaktionsgröße wird begrenzt, bestimmte Berechnungen (ModExp) kosten jetzt realistisch mehr Gas, und neue EVM-Funktionen wie „Count Leading Zeros (CLZ)“ machen Smart Contracts effizienter.
Für Nutzer ändert sich wenig: ETH bleibt wie gehabt, es sind keine Aktionen nötig. Validatoren und Node-Betreiber sollten jedoch ihre Software updaten, um synchron zu bleiben.
Und warum das Zebra? Fusaka hat es als „Maskottchen“ gewählt – die Streifen symbolisieren, wie Daten effizient zwischen den Nodes aufgeteilt werden.
Mit Fusaka rüstet sich Ethereum für die Zukunft: bessere Skalierung, mehr Sicherheit und eine bessere Nutzererfahrung – ohne dass die bestehenden Smart Contracts oder Guthaben betroffen sind.







