So.. Dez. 14th, 2025

Der AWS-Ausfall Anfang dieser Woche hat nicht nur IT-Experten und Besitzer vernetzter Geräte in Atem gehalten, sondern auch zahlreiche Bitcoin-Apps, Wallets und Börsen betroffen. Amazon hat nun einen vollständigen Bericht veröffentlicht, der die Ursachen der weitreichenden Störungen erklärt.

Single-Point-of-Failure in Nord Virginia

Der Fehler trat in Amazons Region Nord Virginia (US-EAST-1) auf und begann bei DynamoDB, dem von vielen Diensten genutzten Cloud-Datenbankdienst. Bereits die Namensgebung des Amazon-Berichts deutet auf ein zentrales Problem hin: Ein „Single-Point-of-Failure“ verursachte eine Kaskade von Ausfällen, die sich über mehrere Stunden erstreckte.

Von 8:48 Uhr bis 11:40 Uhr MEZ kam es zunächst zu erhöhten Fehlerraten bei API-Zugriffen auf DynamoDB. Betroffen waren nicht nur Amazon-Dienste wie Prime Video oder Amazon Music, sondern auch Messenger wie Signal und – für die Bitcoin-Community besonders relevant – Wallets und Börsen, die AWS nutzen.

Ursache: DNS-Fehler in DynamoDB

Amazon erklärt die Probleme mit „einem latenten Defekt“ im automatischen DNS-Management. Dadurch konnten die Endpunkte von DynamoDB nicht korrekt aufgelöst werden. Viele Dienste hängen stark von DNS ab, um Skalierbarkeit und geringe Latenz sicherzustellen. Der Fehler war eine Race-Condition, die leere Einträge für den regionalen Endpunkt erzeugte.

Erst um 9:38 Uhr konnte der Fehler lokalisiert und um 10:15 Uhr teilweise behoben werden, sodass gegen 11:25 Uhr alle DNS-Informationen wiederhergestellt waren.

Probleme bei EC2-Instanzen

Die Störung wirkte sich auch auf EC2-Instanzen aus, die aufgrund der DynamoDB-Ausfälle nicht starten konnten. Ein Workflow-Manager namens DWFM, der die Instanzen überwacht, stieß auf Time-Outs und Backlogs. Erst ab 14:28 Uhr konnten alle Leases wiederhergestellt werden, während die Netzwerkkonfigurationen und Health-Checks noch bis in den Abend Probleme verursachten.

Network Load Balancer und Verbindungsprobleme

Auch die Network Load Balancer (NLB) waren betroffen. Die Health-Checks der NLB erzeugten inkonsistente Ergebnisse und reduzierten die verfügbare Kapazität, was zu weiteren Verbindungsfehlern führte. Erst gegen 23:09 Uhr konnte der Betrieb vollständig stabilisiert werden.

Konsequenzen für Bitcoin-Dienste

Für die Bitcoin-Community bedeutete der AWS-Ausfall Stunden ohne Zugriff auf Wallets, Börsen und Zahlungsdienste. Transaktionen konnten nicht initiiert oder bestätigt werden, was insbesondere Trader und Nutzer von DeFi-Plattformen traf. Solche Vorfälle unterstreichen die Risiken zentralisierter Cloud-Dienste für die Infrastruktur des dezentralen Finanzsystems.

Amazons Maßnahmen

Als Konsequenz deaktivierte Amazon vorübergehend den DynamoDB-DNS-Automatismus weltweit und plant, die NLB künftig mit einer Geschwindigkeitskontrolle auszustatten, um die Kapazitäten bei fehlerhaften Health-Checks nicht komplett zu entziehen. Für EC2-Instanzen sollen zusätzliche Tests eingeführt werden, um künftige Störungen zu vermeiden.

Der AWS-Ausfall zeigt eindrücklich, wie stark viele Dienste, einschließlich kritischer Bitcoin-Infrastruktur, von einem einzigen Cloud-Anbieter abhängig sind. Für die Bitcoin-Community ist das ein Signal, die Abhängigkeit von zentralisierten Systemen zu hinterfragen und alternative Hosting-Strategien zu prüfen.

 

Amazon hat Ausfälle – Bitcoin nie: Warum Dezentralität das sicherste Netzwerk der Welt schützt

 

 

By Christian Mäder

Publisher and Founder >> Christian Mäder auf LinkedIn

One thought on “Amazon Cloud-Ausfall: AWS-Fehler legt auch viele Bitcoin-Dienste lahm”
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