Swissquote bietet eine vollständig integrierte Plattform für den Handel mit Kryptowährungen, darunter auch Bitcoin. Über die hauseigene Handelsumgebung SQX können rund um die Uhr 52 verschiedene Kryptowährungen gehandelt werden. Die SQX bündelt Liquidität aus verschiedenen Quellen – interne Orderbücher, externe Börsen und Kundeneinlagen – um wettbewerbsfähige Kurse zu ermöglichen.
Neben Bitcoin stehen weitere bekannte Coins wie Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) sowie eine Vielzahl alternativer Kryptowährungen zur Verfügung. Swissquote ermöglicht den direkten Besitz dieser digitalen Vermögenswerte, nicht nur den Handel über Derivate.
Die Plattform beinhaltet eine integrierte Wallet-Funktion, über die Kryptowährungen sicher gespeichert, ein- und ausgezahlt werden können. Für einige Coins gelten jedoch Einschränkungen beim Transfer zu externen Wallets.
Gebührenstruktur:
Die Transaktionskosten sind degressiv gestaltet und richten sich nach dem Handelsvolumen in Schweizer Franken:
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Bis 9 999 CHF: 1 %
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10 000–49 999 CHF: 0,75 %
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Ab 50 000 CHF: 0,5 %
Für Ein- und Auszahlungen über die Wallet fallen je nach Coin pauschale Gebühren an, in der Regel um USD 10 bis USD 15. Einzahlungen ab einem Wert von 500 USD sind gebührenfrei.
Zusätzlich bietet Swissquote Staking für ausgewählte Kryptowährungen wie Ethereum, Polkadot und Solana an. Hierbei wird eine Gebühr von 20 % auf die erzielten Staking-Erträge einbehalten.
Die Verwahrung der digitalen Assets ist mit vierteljährlichen Depotgebühren verbunden, die abhängig vom Gesamtwert zwischen CHF 20 und CHF 50 liegen. Für Vermögenswerte über CHF 1 Mio fällt ein Zuschlag von 0,0075 % pro Quartal an.
Ein Vorteil für Anlegerinnen und Anleger in der Schweiz: Auf den Krypto-Handel werden keine Börsen- oder Stempelsteuern erhoben.
Fazit:
Swissquote bietet eine regulierte und solide Infrastruktur für den Handel mit Bitcoin und weiteren Kryptowährungen. Die Plattform punktet mit einer breiten Auswahl an Coins, integriertem Wallet, Staking-Möglichkeiten und steuerlichen Vorteilen. Dem stehen vergleichsweise hohe Gebühren, mögliche Einschränkungen bei Wallet-Transfers und vereinzelt kritische Nutzererfahrungen gegenüber.







