Sa.. Feb. 7th, 2026

Das in Lausanne ansässige Spin-off der EPFL, Logmind, hat sich frisches Kapital gesichert, um seine KI-gestützte Plattform für proaktive IT-Störungs­erkennung und -behebung auf das nächste Level zu bringen. Die Finanzierungsrunde wurde von Spicehaus Partners angeführt, begleitet von neuen und bestehenden Investoren. Eine zweite Tranche ist für das vierte Quartal 2025 geplant.

Gegründet von Ketevani Zaridze, bietet Logmind eine Cloud-basierte SaaS-Lösung, die Machine Learning und generative KI einsetzt, um Milliarden von Log- und Alarmmeldungen in Echtzeit zu analysieren. Die Plattform erkennt automatisch Anomalien, korreliert Probleme über verschiedene Systeme hinweg und liefert verständliche Erklärungen sowie konkrete Lösungsvorschläge – in natürlicher Sprache oder über SQL-Abfragen.

Neben Root-Cause-Analysen, individuellen Dashboards und einer intuitiven Suchfunktion profitieren Unternehmen von messbaren Vorteilen: bis zu 92 % schnellere Reaktionszeiten bei Kundenproblemen und 75 % geringere Kosten für die Problembehebung. Damit werden selbst komplexe AIOps-Funktionen für IT-Teams ohne tiefgehende Spezialisierung zugänglich.

Logmind richtet sich vor allem an mittelgrosse und grosse Unternehmen in Europa, darunter Akteure aus Gesundheitswesen, Fertigung, öffentlichem Sektor und Finanzindustrie. Das Geschäftsmodell ist klar kalkulierbar: ein Abo-Modell mit volumenbasiertem Preissystem, das Planungssicherheit schafft.

Mit der neuen Finanzierung will das Team weiter wachsen, die Produktentwicklung beschleunigen und seine Marktposition stärken. Für Gründerin Zaridze ist die Vision klar:

„Wir wollen IT-Teams den Schritt vom reaktiven Löschen von Bränden hin zu proaktiven, intelligenten Abläufen ermöglichen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert