Fr.. Jan. 16th, 2026

Das Schweizer Energie-Startup Energy Vault hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Mit einer Kapitalerhöhung von 300 Millionen US-Dollar startet das Unternehmen seine neue Tochtergesellschaft Asset Vault, um weltweit großflächige Energiespeicherprojekte umzusetzen. Ziel ist es, die Eigentümer- und Betreiberrolle im Bereich erneuerbarer Energien deutlich auszubauen und die Versorgungssicherheit in Zeiten wachsender Stromnachfrage zu stärken.

Der strategische Schritt wird von einem führenden Infrastruktur-Investor getragen und soll die Umsetzung von rund 1,5 Gigawatt Speicherkapazität ermöglichen – sowohl als eigenständige Anlagen als auch in Kombination mit Erzeugungseinheiten. Die Investition deckt Projektentwicklung, Übernahmen sowie Eigenkapitalbeteiligungen ab. Damit sollen in den kommenden drei bis vier Jahren über 1 Milliarde US-Dollar an Investitionen freigesetzt und ein wiederkehrender Jahresgewinn von mehr als 100 Millionen US-Dollar EBITDA erzielt werden.

Robert Piconi, Chairman & CEO von Energy Vault, sieht in der Finanzspritze die konsequente Umsetzung der „Own and Operate“-Strategie:

„Diese Investition und die Gründung von Asset Vault verschaffen uns maximale Flexibilität, um wichtige Speicherinfrastrukturen im Eigenbesitz aufzubauen. Durch langfristig gesicherte Einnahmen, strategisches Kapital und integrierte Projektausführung sind wir optimal positioniert, um die wachsenden Anforderungen durch erneuerbare Energien und den steigenden Energiehunger der KI-Rechenzentren zu bedienen.“

Energy Vault hat sich mit seiner innovativen Speichertechnologie, inspiriert von Pumpspeicherkraftwerken, einen Namen gemacht. Anstatt Wasser zu nutzen, setzt das Unternehmen auf Schwerkraftspeicher, die mit massiven, beweglichen Blöcken arbeiten, um Energie effizient zu speichern und bedarfsgerecht ins Netz einzuspeisen.

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