Mi.. Feb. 18th, 2026

Seit Monaten sendet die US-Wirtschaft Warnsignale. Während Umfragen große Verunsicherung zeigten, blieben die wirtschaftlichen Daten bislang robust, doch letzte Woche änderte sich das schlagartig. Der Arbeitsmarkt hat die Alarmglocke geläutet. Das Beschäftigungswachstum verlangsamt sich deutlich, die Arbeitslosigkeit steigt, arbeitslose US-Amerikaner finden schwerer neue Jobs, und die Lohnzuwächse stagnieren weitgehend.

Diese Schwäche bei den Arbeitsmarktdaten deutet nicht auf eine Rezession hin. Vielmehr signalisiert sie den Beginn einer Stagflation, ausgelöst nicht durch die Zinspolitik der US-Notenbank, sondern durch die Zollpolitik der Trump-Regierung.

Am Freitag erlitt die US-Börse ihre schlechteste Woche seit Mai. Weltweit fielen die Aktienkurse den sechsten Tag in Folge – die längste Verlustserie seit September 2023 –, ausgelöst durch eine Mischung aus Handelsstreitigkeiten, schwachen Wirtschaftsdaten und Sorgen um die Unabhängigkeit staatlicher Institutionen vom US-Präsidenten Donald Trump.

August historisch betrachtet ein schwieriger Monat für US-Börse

Der August hat schlecht begonnen und er ist für US-Präsidenten in ihrer zweiten Amtszeit im Jahr nach einer Wahl ohnehin kein günstiger Monat. Tatsächlich hat der S&P 500 in den sechs vergleichbaren Fällen im Schnitt um 3,4 % korrigiert.

Historisch gesehen ist der August ein schwieriger Monat für US-Aktien, insbesondere für Wachstumswerte. Seit 1971 war der August der zweitschlechteste Monat des Jahres für den Technologieindex Nasdaq 100, mit einem durchschnittlichen Monatsgewinn von nur 0,3 % – verglichen mit 0,9 % im Juli. Immerhin besser als der September, der seit 1971 durchschnittlich ein Minus von 0,9 % verzeichnete.

Dieses Jahr kam es zuvor zu einer starken Erholung. Technologiewerte führten im Juli die Kursgewinne an der Wall Street an: Der Nasdaq stieg um 3,7 %, der S&P 500 legte um 2,2 % zu, und der Dow verzeichnete einen bescheidenen Anstieg von 0,1 %.

Nun stellt sich die Frage, ob die Aktienmärkte diese Rekordrallye angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheit fortsetzen können. Eine der großen Fragen lautet: Werden die Märkte bald Zinssenkungen durch die Fed einpreisen? Es ist nicht ausgeschlossen, dass Jerome Powell in den kommenden Wochen – insbesondere in Jackson Hole – Hoffnungen auf Zinssenkungen nährt, ähnlich wie im Vorjahr. Der September bleibt ein wahrscheinlicher Zeitpunkt für eine Zinssenkung, möglicherweise sogar um 50 Basispunkte, um verlorene Zeit aufzuholen. Die Fed hat mit ihrer abwartenden Haltung wohl richtig gelegen, aber Beschäftigung und Konjunktur kühlen derzeit rasant ab.

Wirkung auf die Aktienmärkte könnte begrenzt sein

In jedem Fall ist die Lage angespannt: Das Wachstum lässt klar nach, die Inflation jedoch nicht. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dürfte die Entwicklung der Arbeitslosigkeit zum entscheidenden Faktor werden. Weitere Schwächen könnten die Inflationssorgen überlagern.

Allerdings könnte die Wirkung auf die Aktienmärkte begrenzt sein. Die Märkte haben bereits deutliche Gewinne erzielt – ohne Zinssenkungen. Fiskalische Impulse dominieren derzeit andere wirtschaftliche Variablen. Auch wenn die Geldpolitik in den kommenden Wochen stärker ins Gewicht fallen dürfte, werden langfristig die Ausweitung der Geldmenge und die steigende Verschuldung die Finanzmärkte, Realwerte und knappe Güter weiter stützen.

Das bedeutet nicht, dass Zinssenkungen für die Wirtschaft unbedeutend wären, aber die Märkte gewöhnen sich an die Vorstellung, dass die Zinsen länger hoch bleiben könnten und dass die Fed weiterhin datenbasiert agieren wird, solange unklar ist, wie sich die Zölle auf die Inflation auswirken.

Infolgedessen richten Investoren ihren Blick wieder verstärkt auf Fundamentaldaten, vor allem auf die Verfassung der US-Unternehmen. Und auch das wird wieder für Diskussionen sorgen: Denn bisher sanken die Margen, doch laut Ausblick der Unternehmen sollen sie ab dem kommenden Quartal wieder steigen. Bleibt die Frage: Wer wird die durch die Zölle verursachten Preiserhöhungen auffangen?

One thought on “Stagflation statt Rezession: Der US-Arbeitsmarkt schlägt Alarm”
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