Das Kreuzlinger Seenachtsfest „Fantastical“ schreibt Geschichte: Erstmals können Besucher ihr Ticket mit Bitcoin bezahlen. Möglich macht das die Ostschweizer Firma Fiwent GmbH, die zusammen mit Partnern wie BlackRock und der Hypothekarbank Lenzburg neue Wege im Eventbereich geht – und dabei den Krypto-Zahlungsverkehr massentauglich machen will.
Vom Bitcoin-Kongress zur Festivalpremiere
Die Idee, Bitcoin am Fantastical zu akzeptieren, entstand im Umfeld der diesjährigen Swiss Bitcoin Conference (SBC) in Kreuzlingen. Sascha Minie, Gründer von Fiwent, erkannte das Potenzial, BTC nicht nur in der Finanzwelt, sondern auch bei Grossveranstaltungen einzusetzen. Als Pionierprojekt wurde die Integration in das traditionsreiche Seenachtsfest realisiert – samt Bezahl-App, QR-Code-System und Bitcoin-Zahlungsabwicklung für die Standbetreiber.
Ein Zeichen für die Praxisfähigkeit von Bitcoin
Was nach einer Marketingaktion klingt, hat in Wahrheit strategische Tragweite:
„Ich kenne persönlich noch kein so grosses Festival weltweit, bei dem man mit Bitcoins bezahlen kann“
sagt Sascha Minic. Er sieht darin ein praktisches Schaufenster für die Alltagstauglichkeit von Kryptowährungen. Die BTC-Zahlungen werden dabei nicht als volatile Spekulation betrachtet, sondern über Stablecoins intern sofort gesichert und bilanziell abgewickelt.
Unterstützung aus der Branche
Nicht nur Krypto-Enthusiasten zeigten sich begeistert, auch prominente Player aus der Finanzwelt waren involviert. Die Hypothekarbank Lenzburg stellte technisches Know-how, während internationale Partner aus dem Finanz- und Techbereich das Konzept stützten. Auch die Stadt Kreuzlingen und lokale Institutionen signalisierten Offenheit für Innovation – und zeigten, dass die Schweiz als Standort für Krypto-Anwendungen weiter vorausgeht.
Zukunftsvision: Mehr als nur ein Pilotprojekt
Für Fiwent ist das Fantastical nur der Anfang. Minic kündigte an, dass bereits Gespräche mit weiteren Veranstaltern laufen. Die Technologie sei skalierbar – vom Dorffest bis zum internationalen Sportevent. Ziel sei es, Bitcoin im Alltag dort sichtbar zu machen, wo Menschen ohnehin unterwegs sind: auf Festivals, an Food-Ständen, bei Konzerten.
Fazit: Die Schweiz bleibt Vorreiter
Mit dem Fantastical als Bitcoin-freundliches Event zeigt die Schweiz erneut, dass sie digitale Finanzinnovationen nicht nur reguliert, sondern auch praktisch ausprobiert. Zwischen Feuerwerk und Foodtruck wird Bitcoin hier nicht nur diskutiert – sondern verwendet.
Bitcoin trifft Feuerwerk: Fantastical in Kreuzlingen akzeptiert erstmals BTChttps://t.co/rmiwGVOeAI #bitcoinnews pic.twitter.com/8hWQ9oiZti
— Bitcoin News Switzerland (@bitcoinschweiz) August 5, 2025







